DICKES DANKE

Diverse Dinge beschäftigen mich heute. Aber immer schön der Reihe nach. Fangen wir gestern an. Nun, da waren wir in Mainz. Unter anderem haben wir uns zwei Wohnungen angeschaut und ich hatte ein Bewerbungsgespräch. Sich über die Leute aufregen habe ich schon zu genüge getan. Ich finde es nur immer wieder erstaunlich, wie sehr doch die einzelnen Kleinunternehmer mit der sprichwörtlichen Hinterhof-Klitsche von sich überzeugt sind. Und warum ich denn nach Mainz will. Und ob ich mir das gut überlegt habe. Und was ich mir den unter einer Spedition vorstelle. Kinderkacke, die a) dort niemanden etwas angeht und b) völlig klar ist. Na ja, nicht für jeden.

Das andere gestern war der Kinobesuch. MEN IN BLACK I + II. Das erfreuliche was ich darüber zu berichten habe, ist dass beide Teile gleich gut sind. Eine gelungene Fortsetzung, ohne auf die Schiene des Lächerlichen abzudriften, sondern im gewohnten Will Smith/MIB-Stil. Und so war auch dieser Abend wieder gerettet. Wenn man das Kino auch noch für sich alleine hätte, wäre es das Schönste. Aber wie hat “die Unterstützung” gestern abend so zutreffend festgestellt: Es scheint Freak-Show gewesen zu sein. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

Dritter Punkt auf meiner Tagesliste: das Arbeitsamt. Okay, ich will mich jetzt nicht einreihen bei den Leuten denen es wirklich Scheiße geht. Die meisten sind schon genug gestraft, dass sie keinen Arbeitsplatz haben. Und die Behandlung in einem Arbeitsamt ist auch nicht gerade die Beste. Man wird doch tatsächlich auf eine Nummer reduziert, kommt zu einer Dame, die das Wort “freundlich” oder “höflich” oder “nett” höchstens vom Hörensagen kennt und dort wird man dann erst mal zusammengestaucht, wo man denn die ganze Zeit war:
“Meine Ausbildung war am Mittwoch zu Ende.” (neutraler Tonfall)
“Und gestern waren Sie einfach so zu Hause!?” (leicht gereizt und vorwurfsvoll)
“Nein, gestern war ich in Mainz Wohnungen anschauen und hatte ein Bewerbungsgespräch.” (scheißfreundlich)
“Ah.” (missbilligend-tolerierend)

Anschließend erhielt ich einen Berg Zettel, wovon ich den einen bitte ausfüllen soll, den anderen an den Ex-Arbeitgeber zu schicken habe und die restlichen 1000 Stück am besten immer am Leib trage, denn man weiß ja nie, was alles passieren kann. Ich gebe zu, ich habe mir nicht mal die Mühe gemacht, mir zu merken, welcher Zettel wohin muss, einfach in der Hoffnung, dass es draufsteht. Und ich hatte Recht, es steht tatsächlich drauf. Jetzt muss ich Montag erst mal zu einem komischen Seminar, dass von halb 9 bis 16h geht. Was ich da soll und worum es da geht, weiß ich zwar nicht, aber was ich weiß ist, dass dieser Montag mit Sicherheit hier einen Eintrag wert ist

Der letzte Punkt: Vielen Dank an alle, die mir zu meiner Prüfung gratuliert haben. Entweder schriftlich, fernmündlich, per SMS, per Brief (ja auch solche Leute so es geben), per “Lass-dich-mal-Drücken”, per Gästebuch, per Robbie Bubble oder einfach per Geldschein. Euch allen vielen vielen Dank und auch Danke an die, die es vergessen haben. Dadurch sind die, die mir gratuliert haben umso mehr aufgefallen. Wie gesagt: DICKES DANKE!!!!

Und auch mal ein kleines Danke an Johanna, die aus dem weit entfernten Bamberg zu schwierigen Themen immer wieder die richtige Antwort hat und einem dadurch immer wieder ein wenig Hoffnung schenkt. Also, Danke für so vieles.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema: Ich werde euch selbstverständlich über das Arbeitsamt auf dem Laufenden halten. Schaut doch einfach mal am Montag abend oder Dienstag hier vorbei und verzweifelt mit mir.

Ein schönes – hoffentlich sonniges – Wochenende euch allen da draußen…

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