Kinojahr 2016: Arrival – Eine Film-Kritik

Original: Arrival
Besetzung: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Tzi Ma, Abigail Pniowsky, Jadyn Malone
Regie: Denis Villeneuve
Drehbuch: Eric Heisserer, basierend auf dem Roman “Story of Your Life” von Ted Chiang
Produzenten:
Studio: 21 Laps Entertainment, FilmNation Entertainment, Sony Pictures (Verleih)

Worum es geht:
Es landen insgesamt 12 Raumschiffe auf der Erde, die dann sehr schnell als Muscheln bezeichnet werden. Eine Linguistin und ein Physiker arbeiten zusammen mit einem Team von US-Soldaten daran, Kontakt mit den Aliens herzustellen, was nach mühseliger Kleinarbeit auch gelingt. Dabei spielt es eine große Rolle, wie die Aliens kommunizieren, denn sie bauen ihre Sätze nicht nach und nach auf, sondern schreiben quasi gleichzeitig von links und rechts bis zur Mitte des Satzes, wobei der Satz selbst eher aus Zeichen besteht und auch noch rund ist. Am Ende gelingt es der Linguistin in einer zugespitzten globalen Lage, eine Katastrophe abzuwenden.

Wie es gemacht ist:
Amy Adams spielt ihre Rolle in Arrival mit großer Hingabe und Emotion. Auch Jeremy Renner kann überzeugen, dass er mehr spielen kann als nur den Action-Helden. Die Aliens als 7-Füßler darzustellen ist nicht das abgefahrenste an diesen Film. Vielmehr ist es die Idee der Sprache, diese logographisch und rund darzustellen, was mich hier fasziniert hat. Die Flashbacks, von den im Lauf des Films klar wird, dass es eigentlich Vorschauen in die Zukunft sind, unterstützen das bemerkenswerte Setting des Films. Und die Musik, die so ganz und gar nicht nach Hollywood klingen mag, tut ihr übriges.

Fazit:
Arrival ist wieder ein Film, der im Trailer ganz anders rüberkommt, als man es vermuten lässt. Was aber dem Film in keinster Weise schadet, eher im Gegenteil. Es ist wieder ein Film, der sehr leise und unaufgeregt daher kommt und der Wort und Bild sehr behutsam und intelligent einsetzt. Ich denke, beim zweiten Mal schauen, fallen einem viele Punkte auf, die dann ein rundes Bild ergeben. Auf jeden Fall eine Bereicherung des Jahres.

Und mehr zum Kinojahr 2016 gibt es hier.

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