Was macht eigentlich… Carrie Fisher?

Um den Eintrag kurz zu machen: Für Geld macht Carrie Fisher wohl alles!

Und damit könnte der Eintrag wirklich zu Ende sein. Fairerweise sollte man aber sagen, dass Carrie Fisher in der Tat sehr umtriebig ist, was man allerdings nicht vermuten würde. Vieles davon läuft fernab der großen Leinwände. Und dennoch scheint es ihr gut zu gehen.

Carrie_Fisher
Photo by Jenny Elwick, 2007

Fisher begann ihre Karriere eigentlich mit STAR WARS EPISODE 4 (früher einfach Krieg der Sterne) und endete auch damit. Ein paar Jahre später war sie nochmal in einem Film zu sehen, der – meiner Meinung nach – die beste Liebeserklärung aller Zeiten enthält: Harry & Sally. 1980 war sie kurz mit Dan Akroyd verlobt, den sie bei den Dreharbeiten zu THE BLUES BROTHERS kennenlernte. Im Lauf der Zeit wurde es auf der Leinwand ziemlich ruhig um Carrie Fisher, obwohl sie immer wieder in diverse Rollen schlüpfte. Mit Family Guy hat sie wieder ein regelmäßiges festes Engagement und leit Angela ihr Stimme. Auch hat sie Humor bewiesen, als sie in den Star Wars Verarschungen/Tributen von Family Guy und Robot Chicken jeweils wieder in die Rolle der Prinzessin Leia stieg.

Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist sie wohl am bekanntesten für ihre Bücher, zumindest in den USA. Insgesamt hat sie 4 Romane und 2 Non-Fiction-Bücher geschrieben, darunter ihre autobiografische Geschichte über ihr Drogenproblem. Das Buch Wishful Drinking wurde später als One-Woman-Show aufgeführt – unter anderem am Off Broadway. HBO hat daraus anschließend noch einen Fernsehfilm gemacht. Sie schrieb auch noch ein paar Scripte für TV-Serien geschrieben, unter anderem eine Folge von Roseanne.

In den letzten Jahren hat man Carrie Fisher wieder öfters in erfolgreichen Serien oder Filmen gesehen. So spielte sie sich in einer Folge von „Sex and the City“ selbst und war in kleinen Rollen bei „Austin Powers“ oder auch „Jay und Silent Bob schlagen“ zurück zu sehen. Außerdem war sie auch bei „Weeds“, „30 Rock“ (samt Emmy-Nominierung) und „Entourage“ zu sehen.

Sie war auch – laut eigener Aussage in Vanity Fair – die „Therapeutin“ von James Blunt, während dieser 2003 an seiner Platte „Back to Bedlam“ schrieb.

Und gerade 2012 kam sie für Comedy Central zu Roseanne zurück. Sie war eine der „Laudatoren“ beim Roast of Roseanne (den ich unbedingt brauche!)

Carrie Fisher ist nicht gerade die beste Schauspielerin auf dieser Welt. Aber mit Sicherheit eine, die sehr viel Humor hat und durchaus über sich selbst lachen kann.

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