Eine Welt ohne uns

Ich bin von meinem neuen Buch total begeistert…
EINE WELT OHNE UNS beschreibt die Theorie, was wohl passieren würde, wenn der Mensch von heute auf morgen einfach so von der Erde verschwinden würde und wie die Natur sich den Planeten langsam zurückerobert und sich Tierarten wieder ausbreiten und sich ihren Raum zurückerobern… Hier mal ein kleiner Auszug…

Was passiert, wenn die Menschen von der Erde verschwinden?

2 Tage:
Ohne Pumpen werden New Yorks U-Bahn-Schächte überflutet.

7 Tage:
Die Treibstoffvorräte der Notstromaggregate, die den Kühlwasserkreislauf in Atomkraftwerken in Gang halten, gehen zu Ende.

1 Jahr:
Auf den Straßen wachsen Blumen, der Asphalt bricht auf. Kletterpflanzen und Tiere erobern die Städte.

3 Jahre:
Ohne Heizungen platzen die Rohrleitungen in den gemäßigten und kälteren Klimazonen der Erde. Der Wechsel von Auskühlung und Erwärmung macht das Material der Gebäude mürbe. Ohne beheizte Unterkunft sterben die Kakerlaken spätestens nach dem zweiten Winter.

10 Jahre:
Holzbauten stürzen ein. In Hausdächern entstehen Löcher. Ein Wohnhaus hält 50, bestenfalls 100 Jahre.

100 Jahre:
Ohne den Elfenbeinhandel wächst die Zahl der verbliebenen 500 000 Elefanten auf das Zwanzigfache an. Die Populationen kleiner Raubtiere – Marder, Wieser und Füchse – verringern sich infolge der Konkurrenz verwilderter Hauskatzen.

300 Jahre:
Brücken stürzen ein. Weltweit sind Deiche und Dämme durchweicht, überflutet oder gebrochen. Großstädte in Flussdeltas und Küstennähe wie Hamburg, Amsterdam, Venedig, Houston oder Buenos Aires werden weggewaschen.

500 Jahre:
Wo früher Vorstädte standen, wachsen Wälder. Zwischen den Bäumen, halb verborgen vom sprießenden Unterholz, liegen die Aluminiumteile von Geschirrspülern und Edelstahlkochtöpfe.

mehrere 1000 Jahre:
Die Mauern, die in New York City und anderen Städten noch stehen, werden von Gletscherzungen überdeckt. Intakt sind nur noch die Bauwerke, die tief unter der Erde angelegt wurden – beispielsweise der Eurotunnel zwischen Calais und Dover.

35 000 Jahre:
Das Blei, das ins Erdreich gelangte, als die Schlote noch rauchten, ist aus dem Boden verschwunden.

100 000 Jahre:
CO2 erreicht wieder die gleiche Konzentration wie in frühgeschichtlichen Zeiten.

250 000 Jahre:
Das Plutonium der Kernwaffen, deren Metallmäntel längst verrottet sind, verliert sich in der natürlichen Hintergrundstrahlung der Erde.

mehrere 100 000 Jahre:
Die Evolution hat Mikroorganismen hervorgebracht, die Kunststoffe biologisch abbauen können.

7 Millionen Jahre:
Die in Fels gehauenen Porträts der US-Präsidenten am Mount Rushmore sind noch andeutungsweise zu erkennen, vorausgesetzt, es gab keine Asteroideneinschläge oder heftigen Erdbeben. Vermutlich sind auch Chemikalien noch vorhanden, etwa PCBs und Dioxine, wenn auch überwiegend vom Erdreich bedeckt.

10 Millionen Jahre:
Bronzeskulpturen sind noch immer erkennbar.

1 Milliarde Jahre:
Die Sonne beginnt heller zu strahlen. Die mittlere Temparatur auf der Erdoberfläche überschreitet den für höhere Lebewesen kritischen Wert von 30 Grad Celsius.

2 Milliarden Jahre: Immer noch überdauern Mikroorganismen, die den ersten Anfängen des Lebens auf er Erde ähneln, alle anderen Lebensformen.

5 Milliarden Jahre:
Die Sonne schwillt zu einem Roten Riesen an. Die Erdkruste wird zu einem einzigen Lava-Ozean aufgeschmolzen, die Meere verdampfen. Spätestens jetzt erlischt alles Leben auf der Erde.

6,5 Milliarden Jahre:
Die riesige sterbende Sonne verschluckt die inneren Planeten Merkurs und Venus, bis schließlich auch die Erde verschwindet.

danach:
Unsere Radio- und Fernsehwellen breiten sich, wenn auch vielleicht bruchstückhaft, weiter im All aus.

PS an den Verlag: Das ist keine unlizensierte Vervielfältigung… Das ist Werbung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*