Like a Virgin

Ich war eine Jungfrau. Bis heute. Ich gebe es offen und ehrlich zu. Heute ist der Tag der Wahrheit. Man hört immer so viel über dieses Thema. Und doch ist man nicht darauf vorbereitet. Im Fernsehen haben sie es ständig davon. Und auch in Zeitschriften liest man immer wieder davon. Aber seien wir ehrlich. Hat nicht jeder ein mulmiges Gefühl beim ersten Mal. Das mulmige Gefühl von dem ich spreche habe ich heute verloren. Dank meiner Mutter!!!

Wer jetzt immer noch denkt, ich schreibe über Sex, dem sei eines gesagt: FALSCH!!! Nein, ich rede über Wäsche waschen. Da ich diese Woche alleine verbringe, sah ich mich gezwungen, mich mit der Waschmaschine auseinander zu setzen. Nach einem kurzen Telefonat mit meiner Mutter (“Sag mal, wo kommt das Pulver rein?”), stand ich der Maschine Angesicht zu Angesicht gegenüber. Es hieß: sie oder ich. Todesmutig steckte ich die Wäsche in die Maschine. Drückte mit der Hand auf alle Knöpfe und wartete bis etwas passiert. Und tatsächlich begann das Teil zu laufen. Das war vor knapp zwei Stunden. Jetzt haben wir halb 11 abends und ich habe noch die Küche sauber gemacht. Dank unserer neuen Spülmaschine (deren Ablauf mir noch ein bisschen Schleierhaft ist – Waschen Trocknen Waschen Trocknen) ist diese Aufgabe nicht mehr ganz so aufwendig.

Vielleicht fragt sich der eine oder andere warum ich das alles getan habe. Nun, dafür gibt es zwei simple Gründe. Zum einen wollte ich meiner Mitbewohnerin beweisen, dass ich das kann. Zum anderen wollte ich mir das auch gleich mal beweisen. Und ich habe heute gelernt: Wenn ich will, dann kann ich Küche putzen und Wäsche waschen. Aber halt nur, wenn ich will…

In diesem Sinne: eine gute Nacht.

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