Als Mainzer zu Gast in Mainz

Wenn man eine Zeit lang in einer Stadt lebt, dann nimmt man sich zwar immer vor, dieses oder jenes zu tun, tut es aber ja trotzdem nicht.

Nachdem ich jetzt seit mehr als 13 Jahre in Mainz lebe (obwohl ich am Anfang nicht wirklich hierher wollte), habe ich die Möglichkeit gehabt, “meine“ Stadt doch noch mal neu zu entdecken. Eine selbst zusammengestellte zweitägige Tour führte mich an viele Orte, an denen ich zwar schon mehrmals war, aber über deren Geschichte nichts sagen konnte. So weiß ich jetzt, was und wo die Heunensäule steht und was sie sagen will. Und ich weiß, was es mit der Zitadelle oder dem Drususstein auf sich hat. Und auch zum Proviant-Magazin weiß ich jetzt etwas mehr, als das man dort gut essen kann.

Und auch neue Plätze und Orte waren dabei. Mein letzter Besuch im Gutenberg Museum liegt gute 20 Jahre zurück und ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, darum zählt es quasi als Neu auf der Liste. Was den Buchdruck betrifft bin ich jetzt wieder etwas schlauer. Wie lange es anhält, wird sich zeigen. Oder aber die Christuskirche, das Schloss oder das Deutschhaus, in dem der Landtag von Rheinland-Pfalz sitzt, waren mir alle bekannt, aber habe mich nie damit beschäftigt. Zu jedem weiß ich jetzt etwas mehr und kann tatsächlich sagen, etwas gelernt zu haben.

Und so bleibt mir eigentlich nur eins zu sagen: Ich mag mein Mainz!

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