Kinojahr 2016: Hail, Ceasar! – Eine Film-Kritik

Besetzung: Josh Brolin, George Clooney, Aldan Ehrenreich, Frances McDormand, Tilda Swinton, Scarlett Johansson, Channing Tatum, Ralph Fiennes
Regie: Ethan und Joel Coen
Drehbuch: Ethan und Joel Coen
Produzenten: Ehtan und Joel Coen (und andere)
Studio: Universal Pictures and Working Title

Story:
Der Film ist eine Hommage an das Kino der 50er und 60er Jahre und besticht dadurch, dass man wirklich sieht, dass die Leute Spaß beim Dreh hatten. Nicht nur Tilda Swinton, die in einer Doppelrolle als Zwillingsschwestern geradezu aufgeht, sondern auch Channing Tatum, der tanzen und singen durfte, sind mal in Rollen zu sehen, die sie sonst so eher selten bis gar nicht spielen.

Der Haupt-Storybogen ist denkbar dünn und wäre, wenn man die Geschichte ernsthaft erzählen wollte, auch nach ungefähr 25 Minuten vorbei. Aber das stört an sich nicht weiter, denn dafür macht es zu viel Spaß, den Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen.

Es sei noch erwähnt, dass in einer kleinen Nebenrolle ein sehr geglätteter Christopher Lambert mitspielt. Auch wenn er nur ein, zwei oder drei Minuten im Bild ist und es tatsächlich nicht leicht ist, ihn zu erkennen, so ist er zumindest mal wieder in einer international Kinoproduktion jenseits vom französischen Fernsehen zu sehen.

Eine kleine Perle des Films ist Scarlett Johansson, als rauchende Femme fatale, die ungewollt schwanger ist und es dem Studioboss überlässt, ihr einen Mann zu suchen. Oder das Kind zu adoptieren. Brillant gespielt mit einem süffisanten Lächeln, dass nicht nur in diesem Film seines gleichen sucht.

Alles in allem ein durchaus unterhaltsamer Film. Die Frage, ob man ihn mehr als einmal sehen muss, muss sich am Ende jeder selbst stellen. Ich denke aber, das er sich neben anderen Filmen im Regal sicherlich wohl fühlt.

Mehr zum Kinojahr 2016 hier.

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