kein Privatleben

Habe ich erwähnt, dass ich kein Privatleben mehr habe?!

Richtig, ich bin mal wieder im Theater beschäftigt. Für die nächsten acht Wochen. Und zusammen mit dem neuen Job (übrigens noch zwei Tage im alten) in Frankfurt wird das wieder mal richtig stressig und ne echte Herausforderung. Ob ich das gesundheitlich durchhalte und nicht wie beim letzten Mal einknicke, wird sich zeigen müssen. Tendenziell sehe ich mich aber auch der sicheren Seite denn zur Zeit passt das Theater stimmungs- und problembewältigungstechnisch besser in den Kram.

Auf die beliebte Frage “und sonst so?” habe ich zur Zeit nicht meine Standard-Antwort “ach danke gut”, sondern mal richtig Tiefgang zu bieten. Die Arbeitswelt entwickelt sich gut, dafür hat das Liebesleben eine ganze eigene Dynamik entwickelt, mit der ich absolut nicht zurecht komme und auch nicht weiß, wieso weshalb warum oder geschweige denn, was ich von der ganzen Sache halten soll.

Ich höre Freunde sagen, ich solle einen Gang zurück schalten und die Sache einfach genießen. Nun, das tue ich. Nicht dass ich ne große Wahl hätte. Würde ich aber NOCH nen Gang zurück schalten, dann würden wir auf der Stelle stehen (was wir teilweise schon tun) bzw. vielleicht sogar den Berg langsam wieder runter rollen. Zumindest kommt es mir so vor. Aber das ist meine ganz eigene Meinung.

Wenn man von alledem absieht, was nebenbei erwähnt hier schlimmer rüber kommt, als ich es tatsächlich sehe (okay, das ist tagesformabhängig), bleibt mir nur noch mein Lieblings-Gas-Idioten-Verein aka entega. In diesem Zusammenhang bin ich verwirrt, entsetzt, beeindruckt und – ich gebe es ungern zu – auch ein wenig erfreut. Denn ich bekomme einen Gas-Festpreis für die nächsten zwei Jahre. Und wenn der Preis sinkt, sinkt auch mein Festpreis mit. Warum die das tun, weiß ich nicht, aber vielleicht hat denen jemand erzählt, dass man Kundenschwund auch groß schreiben kann…

Sonst passiert im Staate Mainz nicht viel. Die Sonne scheint, der Marco ist glücklich. Aber nicht braun. Obwohl er Fahrrad fährt. Und aufhören sollte von sich selbst in der dritten Person zu sprechen.

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