Ursprünglich

Ursprünglich wollte ich euch schreiben, wie mein Wochenende war. Ich wollte berichten, wie der Besuch beim Afrikaner am Freitag war (echt lecker in cooler Atmosphäre) und das ich gestern abend im Kino MATRIX REVOLUTIONS gesehen habe.

Aber ich will euch von etwas anderem erzählen:
Vor ein paar Tagen hatte ich die Gelegenheit, mein Single-Dasein zu beenden. Wenn man es streng sieht, war ich wohl auch liiert. Seit gut einem Jahr hatte ich darauf hingearbeitet. Und nun hatte ich was ich wollte. Was also ist schiefgelaufen? Nun, wenn ich das wüsste. Fakt ist, dass ich die Beziehung wieder beendet habe, bevor sie richtig begann. Fühle ich mich schlecht? Nein. Einsam? Auch nicht. Ich habe festgestellt, dass ich im Moment weder für eine Beziehung bereit bin noch das ich überhaupt eine will. Nicht diese und auch keine andere.

Und daher bin ich wieder Single. Und ich kann sagen, dass ich ein glücklicher Single bin. Nicht vollkommen mit sich im reinen, aber auf dem besten Wege dorthin.

Ich habe verstanden, dass ich erst begreifen muss, was ich will und wohin ich will, bevor ich andere Leute in mein Leben integriere. Sei es nun als Freunde oder mehr. Und jetzt liegt es an mir, herauszufinden, was ich will. Wohin ich will. Wie ich es will. Und wann ich es will.

Während ich hier so sitze und schreibe schaue ich immer wieder aus dem Fenster. Draußen ist es dunkel. Und genau so sehe ich den Weg der vor mir ist. Ich weiß nicht, was noch kommt. Aber im Moment habe ich keine Angst davor, nicht zu wissen, wo die Reise hingeht.

Und mir fällt wieder eine Freundin ein, welche ich hier schon einmal zitiert habe mit dem selben Spruch:

“Neue, aufregende Zeiten warten auf dich, lieber Marco.”
(So oder so ähnlich).

Ich bin bereit und ich freue mich darauf.

Einen schönen Sonntag abend, wünscht ein
nachdenklicher und glücklicher
Marco

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