Penis-Geschichten

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass ich normalerweise nicht zimperlich bin, wenn es darum geht, Blut zu sehen. Blutabnehmen und auch Infusionen legen ist keine große Sache. So sehe ich das. Aber es gibt eine Sache, bei der bin ich doch sehr zimperlich. Und ich gebe zu … das hat auch mich verwundert. Mein Penis. Nein, nicht meiner, sondern mehr so generell. Ich bin im Netz über einen Bericht über die Beschneidung gestoßen. Okay, immer wenn es um den Penis an sich geht, dann habe ich schon ein komisches Gefühl. Man lebt mit ihm, frei nach dem Motto: “Ich hab einen, aber sags keinem”. Aber wie gesagt, ich hatte ein komisches Gefühl, schon immer. Aber wie ich diesen Bericht gelesen habe, wurde mir richtig flau im Magen. Sehr zu meiner eigenen Verwunderung. Und als ich dann noch Skizzen bzw. Illustrationen gesehen habe, wie die ganze Sache gehandhabt wird, habe ich für mich beschlossen, nie ein Skalpell auch nur in die Nähe kommen zu lassen. Es gibt ne Menge Gründe, die für eine Beschneidung sprechen, allen voran die Verringerung des Peniskrebs-Risikos. Und noch ne Menge mehr. Da ich meines Wissens nach keine beschnittenen Männer kenne (war nie eines der Topthemen in der Gesprächsrunde), bin ich vielleicht nicht ganz objektiv und habe auch keine wirkliche “Erfahrung”. Aber man soll ja seine Erfahrungen selber machen. Bei dieser Sache verzichte ich allerdings auf das Sammeln. Denn, was ab ist, ist ab. Da wächst nix mehr nach. Wer sich dennoch über die Beschneidung informieren möchte – immerhin gibt es auch ein paar medizinische Punkte, bei denen eine Beschneidung unumgänglich ist -, dem empfehle ich die Seite www.cuttingclub.de. Aber lasst euch eines gesagt sein, der Name hört sich lustiger an, als es ist. Ich wünsche euch noch viel Spaß im Netz und bis zum nächsten Mal … mit oder ohne Vorhaut.

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