Kinojahr 2016: Inferno – Eine Film-Kritik

Copyright by Columbia Pictures/Sony Pictures
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Original: Inferno
Besetzung: Tom Hanks, Felicity Jones, Omar Sy, Irrfan Khan, Sidse Babett Knudsen, Ben Foster
Regie: Ron Howard
Drehbuch: Dan Brown (Buchvorlage), David Koepp (screenplay)
Produzenten: Brian Grazer, Ron Howard, Dan Brown
Studio: Columbia Pictures, Imagine Entertainment

Worum es geht:
Robert Langdon erwacht im Krankenhaus in Italien und hat keine Erinnerungen mehr, was passiert ist. Zusammen mit seiner Ärztin, Dr. Sienna Brooks, beginnt eine mehr oder weniger unfreiwillige Jagd queer durch Italien bis nach Venedig, immer verfolgt von der WHO. Bertrand Zobrist, ein Mutlimillionär und Umweltaktivist, hat angeblich einen Virus entwickelt, der einen Großteil der Bevölkerung auslöschen soll. Durch viele Rätsel kommt Langdon am Ende auf die Lage des Virus und wie er ihn entschärfen kann. Nach ein paar Irrungen und Wirrungen wird der Virus auch tatsächlich gefunden und in einem letzten Kampf auch entschärft. Und die Menschheit ist wieder einmal gerettet.

Wie es gemacht ist:
Im dritten Fall von Robert Langdon auf Film wird wieder ordentlich aufgefahren. Leider ist die Story-Umsetzung aber etwas dünn, denn vieles wird einfach nicht erklärt. So zum Beispiel auch nicht, wie das Virus arbeiten soll oder wie es entwickelt wurde. Die Special-Effects sind auch alle gut gemacht und für die eine oder andere Überraschung gut. Wer aber die anderen Langdon Filme noch im Kopf hat und sich auf eine Schnitzeljagd mit vielen Hinweisen und Interpretationen zur Kirche gefreut hat, der wird in diesem Fall leider enttäuscht. Viel wird diesmal nicht erklärt und man legt mehr Wert auf Action. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Stellen, an denen nicht wirklich etwas passiert und der Film langsam vor sich hintröpfelt.

Fazit:
Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern bildet dieser Film eindeutig das Schlusslicht der Reihe. Action ja, Inhalt mau. Solide gemacht, auch nicht herausstechend aus der Masse der Filme. Gute Unterhaltung, aber mehr auch nicht.

Und mehr zum Kinojahr 2016 gibt es hier.

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