Fremdschämen für sich selbst?

Ich bin mal wieder dabei, durch alte Beiträge zu gehen. Hierzu muss ich ja immer wieder auf meine uralten Festplatten zurückgreifen. Und da ich ja auch da nix wegwerfen kann, hab ich ein Tagebuch von mir gefunden. Hatte ganz vergessen, dass ich das mal geschrieben hatte. Dieses war in Briefform verfasst an jemand euch Unbekannten.

Wenn ich diese Einträge so lese (Jahr 2004) und den Marco von damals mit dem von heute vergleiche, fallen mir zwei Dinge ganz besonders auf: mein Schreibstil hat sich geändert und ich bin sarkastischer geworden. Eins von beidem finde ich gut. Das andere jetzt nicht direkt schlecht, nur halt weniger gut.

Über den Inhalt will ich mich gar nicht erst auslassen. Nur soviel: Ob ich jetzt 17 oder 22/23 war ist wohl egal. Es war schlimm!!! Kann man sich für sich selbst fremdschämen?

Inzwischen bin ich also reifer, weniger aufgeregt und – ja – weniger karrieregeil. Das ist mir in diesem Beitrag auch aufgefallen. Und wie haben wir gestern abend so schön festgestellt: Wir haben uns auch optisch verbessert! Da liegen gerade zu Welten. Wenn nicht Universen.

Und so komme ich wieder zu dem Punkt, den ich immer wieder feststelle: Ich würde keine 22 mehr sein wollen. Ganz ehrlich: JETZT ist schon ne geile Zeit!

PS: Ja, eigentlich sollte ich aufräumen… 🙂

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