Herr Marco und die Schauspielerei

Herr Marco und die Schauspielerei.

Nachdem ich am Mittwoch als stummer Diener auf die Bühne durfte, weil einer der Schauspieler zu spät war und ich in drei Szenen den Affen gemacht habe, war es dann gestern abend so weit. Obwohl alle Akteure anwesend waren wurde ich dennoch dazu verdonnert, in Szene 4 auf die Bühne zu kommen. Als belgischer Polizist mit Text. Ich darf das ganze machen, weil einer unserer Hauptdarsteller, welcher das normalerweise “so neben her mitmacht”, über Nacht die Grippe für sich entdeckte. Aber mal ernsthaft. Es geht ihm beschissen und ich kann froh sein, dass er überhaupt kommt. Und das er nicht hinter der Bühne zusammen bricht.

Auf jeden Fall steht mir heute und vielleicht auch morgen noch das Rampenlicht bevor. Das schlimmste an der Geschichte ist, dass ich keinen Kopfhöhrer und Mikro tragen vor meinem Auftritt. Ich als geborener Backstage-Mensch fühle mich ohne Headset – und ohne zu wissen, was alles passiert – ein wenig nackt.

Aber was macht man nicht alles für eine gelungene Aufführung.

Ich werde Ostern zum Teil in Mainz und zum Teil in Aschaffenburg verbringen. Aber ich fahre erst am Sonntag zu meinen Eltern, die auch erst an diesem Tag aus dem Urlaub zurück kommen. Und Dienstag ist dann wieder Arbeit angesagt.

In diesem Sinne – falls wir uns nicht mehr hören bzw. ich nicht mehr schreibe – wünsche ich euch ein frohes Osternest und wie immer ganz dicke Eier…

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