Deja Vu

Deja Vu.

Vier Oscars hat er bekommen. Unter anderem für den besten Nebendarsteller und das beste adaptierte Drehbuch. Bester Nebendarsteller? Ich bekomme einen Oscar dafür, dass ich auf mexikanisch spreche und so den Zuschauer nötige, auf den Untertitel zu starren, der so kleine geschrieben ist, dass man eine Lupe braucht? Außerdem wechselt er viel zu schnell und ist an den unmöglichsten Stellen in mindestens zwei Einblendungen getrennt. Zudem wechselt das Bild zwischen einen Gelb- und einen Blaustich ständig hin und her. Benicio del Tori (besagter Nebendarsteller) hat die eben erwähnte Gelbfärbung, während alles um Michael Douglas herum im Blau verschwimmt. Und nur, wenn Catherine Zeta-Jones ins Bild springt (so gut sieht die auch nicht aus), dann können sich die Augen entspannen. Und überhaupt: bestes adaptiertes Drehbuch? Was für ein Drehbuch? Ein wildes hin und her Gewechsel zwischen sinnlosen Unterhaltungen in blau, Folterszenen in hellgelb und der Tränendrüse in normal? Das hätte ich auch gekonnt. Aber gut, wir reden hier von Kunst. Und das gleich in 4facher Ausführung (Oscars eben).

Aber warum mein Deja Vu?

Das ist einfach erklärt: 60 Minuten. Genau so lange habe ich diesen – nebenbei erwähnt tot langweiligen – Film ertragen. Und das war genau so lang, wie Matt Damen und Penelope Cruz dabei zu zusehen, wie sie “All die Schönen Pferde” jagen. Ein ebenso langweiliger und überflüssiger Film. Und wieder ärgere ich mich, dass ich 3,30€ in den Sand gesetzt habe und nicht eine Stunde früher in die Videothek gefahren bin, um nicht doch noch eine Kopie von “Glass House” zu bekommen. Der soll zwar auch nicht so der Brüller gewesen sein, aber das wäre wenigstens die erste Wahl gewesen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!!!

PS: Wir reden hier natürlich von “Traffic!” Der Film, der schon jetzt “Kultstatus erreich hat”. So zumindest sagt es das Videocover.

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