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28 Days Later

28 Days Later (deutsch: 28 Days Later)
Jahr: 2003
Verleih: 20th Century Fox
Regie: Danny Boyle
Darsteller: Cillian Murphy, Brendan Gleeson, Naomie Harris, Megan Burns

Plot:
Jim, ein junger Fahrrad-Kurrier erwacht aus einem Koma im Krankenhaus. Niemand ist da. Keiner kann ihm helfen. Er verlässt das Krankenhaus und auch London ist Menschenleer. Sehr schnell wird klar, was passiert ist: Ein Virus, der sich durch Blut überträgt, hat die Menschen entweder zu einer Art Zombie werden lassen oder hat die Überlebenden gezwungen, sich im Kampf gegen eben diese Zombies zu verbarikadieren. Nur durch Glück wird Jim von einer Gruppe Aktivisten gerettet und hängt an diese ran. Auf der Suche nach weiteren Überleben treffen sie auf einen Vater mit seiner Tochter. Auf der Reise zu einem sicheren Militär-Stützpunkt verlieren sie immer mehr Mitglieder, so das am Ende nur Jim, Selena und die junge Hannah dort ankommen. Aber auch in der Basis herrschen ganz eigene Gesetze. Im Verlauf des Films wird klar, dass nicht die gesamte Welt betroffen ist, sondern “nur” Großbritannien und eben die Insel dementsprechend unter Quarantäne gestellt wurde.

Der durchaus gewalttätige und wenig verschönende Film besticht durch eben genau diese Methodik. Es wird alles gezeigt, nicht ausgelassen und der Kampf ums Überleben in seiner ganzen Brutalität ausgebreitet. Die ruhigen Momente des Films (und das sind nicht sehr viele) werden genutzt, um entweder bestehende Verbindungen zu erklären oder neu geschaffene zu definieren. Danny Boyle hat einen Horror-Streifen geschaffen, der auch auf diesem Gebiet Maßstäbe setzt. Denn obwohl er brutal und eklig ist, wirkt der Film zu keiner Minute aufgsetzt oder plump.