Kinojahr 2017: Hidden Figures – Eine Film-Kritik

Original: Hidden Figures
Besetzung: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst, Jim Parsons und Mahershala Ali
Regie: Theodore Melfi
Drehbuch: Allison Schroeder und Theodore Melfi, basierend auf dem Buch Margot Lee Shetterly
Produzenten: Peter Chernin, Donna Gigliotti, Theodore Melfi, Jenno Topping, Pharrell Williams
Studio: Levantine Films, Chernin Entertainment, Fox 2000 Pictures

Worum es geht:
Der Film beginnt im Jahr 1961 und erzählt die Geschichte der drei farbigen Mathematikerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die als “menschliche Computer” bei der NASA Berechnungen für Flugbahnen durchführen. Obwohl in vielen Bereichen die Rassentrennung immer noch vorherrscht, machen die Frauen auf ganz unterschiedliche Weise Karriere. So arbeiten sie mit an der Reise von John Glen ins All und auch seine sichere Rückkehr. Immer wieder wird die Rassentrennung sowohl bei der NASA als auch in der Bevölkerung thematisiert, ohne zu präsent zu sein.

Wie es gemacht ist:
Der Film ist sehr leise gemacht und besticht durch die drei Schauspielerinnen und deren wirklich gute Leistung, die sie hier durchgängig abliefern. Kevin Costner überzeugt ebenfalls als Leiter der Space Task Group. Kirsten Dunst – die erschreckend alt wirkt – und Jim Parsons runden das Essemble ab. Der Film ist ein Charakter-Film, der sich Zeit lässt, um die Story voranzutreiben.

Fazit:
Hidden Figures besticht durch eine gute Story und auch eine gute Musik, die von Benjamin Wallfisch, Pharrell Williams und Hans Zimmer kommt. Es macht Spaß den Film zu schauen und er ist doch kurzweilig. Leider fehlt dem Film aber ein echter Höhepunkt, der am Ende mit John Glen auch eher nur angedeutet wird. Über die Nominierung als bester Film kann man sicherlich streiten, aber da gibt es sicherlich auch schlechtere Wahlen.

Mehr zum Kinojahr 2017 gibts hier.

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