Was macht eigentlich… David Schwimmer

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Heute widmen wir uns mal einem Schauspieler, der vor 20 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere war. Zusammen mit weiteren fünf Schauspielern stand er Woche für Woche insgesamt 10 Jahre lang vor der Kamera: David Schwimmer.

Im Alter von 16 steht Schwimmer zum ersten Mal vor der Kamera in einer Folge der „nackten Pistole“, der Vorläufer TV-Serie zur nackten Kanone, auch mit Leslie Nielsen. Bevor es los geht mit der Karriere der „Friends“ im Jahre 1994 liegen viele TV-Auftritte vor ihm. So auch eine Gastrolle über 4 Episoden der „Wunderbaren Jahre“ mit Fred Savage oder auch „L.A. Law“ und „New York Cops“. Weitere 13 Folgen spielt er den Greg Richardson in der TV-Serie „Monty“, der nur eine Staffel mit den besagten 13 Folgen gegönnt war.

Und dann ging es los. In insgesamt 236 Episoden spielt er in „Friends“ Dr. Ross Geller, der leicht-weinerlich und unbeholfen durchs Leben stolpert. Parallel zu den insgesamt 10 Jahren Laufzeit der Serie hat er immer wieder Projekte neben „Friends“ gehabt, so zum Beispiel in „Sieben Tage, sieben Nächte“, „Band of Brothers“ oder auch ein Auftritt als er selbst in „Lass es, Larry!“ (besser bekannt als Curb your Enthusiasm).

1997 lehnte der 1966 in New York geborene die Rolle des Agent J in „Men in Black“ ab, welche dann an Will Smith ging. Ein Jahr später führte er bei „Dümmer geht´s immer“ (Since you´ve been gone) Regie und trat auch im Film auf, neben Teri Hatcher und Lara Flynn Boyle. Die Leidenschaft hat er sich behalten und saß immer wieder im Regie-Stuhl, so bei 10 Folgen von „Friends“, zwei des Spin-Offs „Joey“´, mehrere Folgen von „Little Britain USA“ und „Run, Fatboy, Run“ oder auch 2010 seinen letzten Kinofilm „Trust“ mit Clive Owen und Katherine Keener. 2005 lieh er der Giraffe Melman in „Madagascar“ seine Stimme, eine Rolle die er noch mehrere Male aufnahm, bis zum derzeit letzten Teil der Serie in.

Im Lauf der Jahre wurde es dann etwas ruhiger um David Larry Schwimmer, so ein voller Name, zumindest im Fernsehen. 2005 spielte er in „Some Girl(s)“ im Londoner West End und 2006 „The Caine Mutiny Court-Martial“ am Broadway. Im Fernsehen folgten immer wieder Gastauftritte in Serien. so auch in Webtherapy, einer Serie seiner Friends-Kollegin Lisa Kudrow. In 2016 steht er für die AMC-Serie „Feed the Beast“ vor der Kamera und spielt dort einen Restaurant-Besitzer. Ob es die Serie zu einer zweiten Staffel oder gar nach Deutschland schafft, bleibt abzusehen.

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