Archive for September, 2009

Oh Mein G…

Rette deine Freiheit

Okay, die Wahl ist rum und ich persönlich – und alle anderen auch – muss auf die FDP hoffen, dass Zensursula einen vor den Latz bekommt (ich finde, das ist politisch noch gerade so korrekt).
Hier ein schöner Beitrag, warum das Zugangserschwerungsgesetz und alle anderen Anliegen in dieser Richtung für den Arsch sind:

entjungfert

Es war mal wieder soweit: Ich wurde mal wieder entjungfert.
Und zwar mit einem Handyvertrag!
Auch wenn ich seit über 10 Jahren ein Handy besitze (also inzwischen sind es mehrere), habe ich vor ein paar Tagen meinen ersten Handyvertrag unterschrieben. Naja. Unterschrieben stimmt nicht ganz. Eher meine kompletten Daten im Web angegeben. Und seit ein paar Tagen hab ich jetzt hier eine tolle neue Nummer. Zusätzlich zu meiner bisherigen.
Denn der Trend geht zum Zweithandy!

gestress genervt angespannt

Mit diesen drei Worten lässt sich meine momentane Stimmung recht gut beschreiben. Warum das so ist? Am Wochenende steht das Ende eines großen Projektes an und ich bin halt etwas aufgeregt deswegen. Es sollte auf Anhieb klappen, damit ich wieder beruhigt schlafen kann.

Zwischendurch ist die eu.-Domain ein bisschen größer geworden und hat zum 3.000.000-mal geworfen. Natürlich sind auch hier die Deutschen mit gut 1 Mio ganz weit vorne dabei. War ja klar.

Achso: Und es wird langsam Weihnachten?
Woran ich das festmache?
Nicht an den sommerlichen Temparaturen oder den Domino-Steinen im Supermarkt.
Nein! Ich mache das fest an Spekulatius auf meinem Schreibtisch und ZUHAUSE!!!!

Yeah! Santa is coming to town…

Willste mal sehen?

Es gibt ja immer ein gewisses Verhaltensmuster, wenn man den Leuten bestimmte Dinge erzählt. Da ich anscheinend für so etwas ein Magnet bin, aktiviere ich bei den meisten Leuten gleich mehrere von diesen Verhaltensmustern.

Situation 1:
NichtIch: “Was willst du Trinken? Nen Bier?”
Ich: “Nein Danke, ich trinke keinen Alkohol?”
NichtIch: “Gar keinen? Nie?”
Ich: “Nein, nie.”
NichtIch: “Krass. Also ich trinke ja auch nicht so viel. Nur ab und zu.”
Ich: “Du brauchst dich nicht rechtfertigen.”
NichtIch: “Nein, nein. Mach ich nicht. Ich will nur sagen, dass ich eigentlich auch nicht so viel trinke.”

Manchmal leicht abgewandelt, aber im Endeffekt läuft es so ab.

Situation 2:
NichtIch: “Und was machst du beruflich?”
Ich: “Ich bin Web-Programmierer.”
NichtIch: Hochgezogende Augenbrauen
Ich: “Ich programmiere Webseiten.”
NichtIch: “Ah! So mit – wie heiĂźt das – HPML?”
Ich: “HTML. Ja, damit auch.”
NichtIch: “Ach, das hab ich auch mal gemacht. Hab mal fĂĽr einen Freund (und ich schwöre, es sind immer die FREUNDE) eine Webseite erstellt. Ist nix besonderes. Aber ich kann´s dir mal zeigen, wenn du willst.”

Warum will mir jeder seine Hobby-Arbeiten zeigen?
Ich meine, wenn ich jetzt Zahnarzt wäre, was wĂĽrde passieren? Käm dann der Spruch: “Ich hab da mal nem Freund nen Zahn gezogen. Wurd ne hässliche eitrige Sache. Kann ich dir mal zeigen, wenn du willst.”
Oder Anwalt: “Ich hab da nen Freund, der hat sich selbst verteidigt. Wir können ihn ja mal im Knast besuchen, wenn du willst.”

So ist es mir gestern abend ergangen. Und wie immer kommt ein hauchdünnes Halbwissen zum Vorschein gepaart mit einer (manchmal recht guten) Portion Selbsteinschätzung. Das Gespräch verlief dann noch wie folgt:

NichtIch: “Ich hab das damals in HTML 4 Komma 0 programmiert. Aber inzwischen sind die ja schon bei 4 Komma 3.”
Ich: “Also der Standard ist nach wie vor HTML 4 PUNKT 1. Und das schon seit Jahren. HTML 5 soll in den nächsten zwei oder drei Jahren rauskommen.”
NichtIch: “Ach stimmt, das hab ich gelesen. Dann muss jeder upgraden. Das wird irre aufwendig werden.”
(An dieser Stelle wäre ich gern schreiend aus dem Fenster gesprungen, aber ich hatte Essen vor mir stehen)
Ich: “HTML 5 wird abwärtskompatibel sein.”
NichtIch: “Ah okay. Na dann gehts ja. AuĂźerdem mĂĽssen die das ja noch mit XHTML irgendwie zusammenbringen.”
Ich: “Ja. Oder sie lassen es einfach, weil es zwei VĂ–LLIG UNTERSCHIEDLICHE Sprachen sind.”
NichtIch: “Ach so. Ja, stimmt.”

Ich schwöre, der nächste der kommt und sagt: “Ich hab von Webseiten ĂĽberhaupt keine Ahnung” wird vom Fleck weg geheiratat!!!

Crime Scene Investigation

Nach CSI, CSI Miami, CSI Los Angeles, CSI New York und CSI Castrop-Rauxel jetzt ganz neu: CSI Mainz-Mombach.
Und in der ersten Folge stehen die Ermittler direkt vor einem großen Rätsel! Wer hat im Fitness-Studio von den unschuldigen schwitzenden und hart trainierenden Besuchern fünf Spinde aufgebrochen und Wertsachen entwendet?
Die Situation ist knifflig. Das CSI-Team sperrt den Tatort ab. Jeder darf rein, aber keiner darf raus. Nicht, bis die Profiler vor Ort die restlichen Spinde überprüft haben. Jeden einzelnen. Und schnell wird klar: Jeder ist verdächtig, denn der Täter könnte sich noch unter uns befinden, es sein denn, er ist schon gegangen. Diesmal gehen die Helden von CSI leer aus. Es scheint ein unlösbarer Fall zu sein. Keiner wills gewesen sein.
Am Ende der Folge steht nur eins fest: Es wurde Blut und Wasser geschwitzt!
Und das an einem Samstag nachmittag.
Was ist nur aus unserer Welt geworden?!

Nix neus – nur nen Video

Ich weiĂź, ich weiĂź.
Ich sollte mal wieder was Neues schreiben. Kommt auch. Aber hier erst mal ein tolles Video, dass ich schon vor einiger Zeit gefunden habe. Full screen recommended!

Ă“lafur Arnalds – LjĂłsið (Official Music Video) from Erased Tapes on Vimeo.