Es hat ja auch was Gutes, wenn man weiĂ, dass man nicht mehr allzu lange bei seinem Arbeitgeber sitzt. Man regt sich viel weniger auf. Es ist einem viel mehr egal. Man hat eine gewisse GleichgĂŒltigkeit. THEORETISCH!
Ich leider nicht. Nein! Ich rege mich immer noch auf, mir ist es nicht egal! Und dreimal am Tag denke ich mir, wie gut es doch ist, dass ich demnÀchst verschwinde.
Und mit dieser Einstellung ist es wohl wirklich besser, wenn ich die Biege mache!
Fehlen wird mir sehr viel, vor allem die Leute. Die Arbeit an sich war auch lustig, wenn auch teilweise nervig. Was ich nicht vermissen werde, sind die stÀndigen kleinen Reibereien mit Idioten und Vollpfosten!
Alles in Allem: Eureka, ich bin dann mal weg!
Archive for Februar, 2009
So, heute ist es also offiziell geworden: ab dem 1. Mai brauch ich nen neuen Job.
Mein Vertrag bei meinen jetzigen Arbeitgeber wird nicht verlĂ€ngert, man trennt sich in “beidseitigem Einvernehmen”. Klingt doof und trifft es aber dennoch sehr genau auf den Punkt.
Ich bin nich böse oder frustriert oder sonst irgend etwas. Nein, ich finde es gut, dass dieser Abschnitt des Lebens zu Ende geht und ich bin bereit fĂŒr eine neue Herausforderung. Etwas, das mich wieder fordert und nicht abstumpfen lĂ€sst. Etwas, das gut bezahlt wird und wo ich nix machen muss…
Die Kollegen und auch der Chef waren heute mehr betrĂŒbt als ich. Kommt vielleicht daher, dass ich mich seelisch und moralisch bereits darauf eingestellt hatte und auch mit dem Thema schon durch bin.
Jetzt heiĂt es natĂŒrlich sich bewerben und dann schauen wir, was die Zukunft so bringt.
PS: Seit ein paar Stunden bin ich zahntechnisch absolut schmerzfrei! Hat ja auch nur eine Woche gedauert. Antibiotika und Schmerztabletten, die einen die WĂ€nde rosa sehen lassen, sind was tolles!
Wenn diese fucking Zahnschmerzen nicht bald weg gehen, dann gibtÂŽs ein UnglĂŒck. Ehrlich. Die Tabletten helfen langsam auch nicht mehr. Wie schnell kann man ne Resistenz gegen Schmerzmittel entwickeln?! Wenn ich gewusst hĂ€tte, WAS da auf mich zukommt, hĂ€tte ich die ZĂ€hne genau da gelassen, wo sie waren. Schön intakt an Ort und Stelle.
Aber auch wenn das Thema – zumindest mich – beschĂ€ftigt, wollte ich darĂŒber nicht schreiben. Nein, ich hab was viel besseres im Netz gefunden:
Einfach mal nicht kommentieren!
Auszug von der Internetseite mainz.de zum Thema StraĂensperrung zur Fassnacht:
“Wer am Montagmorgen (23.2.2009) um 6.30 Uhr noch sein Fahrzeug in den nachfolgenden Bereichen sowie den angrenzenden StraĂen des Aufstellungsbereiches der Zugstrecke und der notwendigen Rettungswege abgestellt hat und die seit einigen Tagen bereits aufgestellten Haltverbotsschilder fĂŒr den Rosenmontag ignoriert, muss mit dem Abschleppen des Fahrzeugs rechnen.”
Ja, in Mainz ist die nĂ€rrische Zeit kein SpaĂ!
Nicht ganz ohne ZÀhne, aber mit 3 weniger. Ja genau. Gestern wurden mir 3 ZÀhne gezogen. Dementsprechend sehe ich jetzt auch als wie ein Eichhörnchen und wenn demnÀchst Casting bei Disney ist, bewerb ich mich als Stuntman bei Chip und Chap.
Aber es ist keine tolle Sache, wenn der Zahnarzt ĂŒber einem steht und mit einer Zange an deinen ZĂ€hnen rumzerrt… Letztendlich hat er natĂŒrlich den Zahn rausgekriegt. War klar. Aber zum Preis meiner Backe.
Jetzt sitze ich also zu Hause und kann nichts machen, auĂer DVD gucken, das komplette Internet lesen (und ich bin schon fast durch) und den Mund halten. Denn Reden, Kauen, Schlucken, egal was… alles tut weh.
Aber ich hab ja noch genug Filme in letzter Zeit gekauft und die sind alle noch nicht geschaut worden… was ich also zur Zeit nachhole. *g*
Gerade gefunden!
Konversation am FrĂŒhstĂŒckstisch:
Ich: “Ich hĂ€tte gern Narkolepsie.”
Sie: “Nein, das ist doof. Stell dir vor, du hebst ihn auf die HĂŒfte, presst ihn gegen die Wand und dann schlĂ€fst du ein!”
Gutes Argument.
Trotzdem! Narkolepsie hat was!
Achso: Hamburg ist toll!





