Archive for Juni, 2007

Technik-Blabla

Das ich ja einer der total Nassgeschwitzten bin, ist ja bekannt…
HĂ€? Was? Schreibt der hier ĂŒber seinen Schweiss?
Nein. WĂ€re aber auch mal ein schönes Thema…
Ich rede ĂŒber die Tatsache, dass ich an Technik immer das neueste und beste brauche. Naja, außer Vista vielleicht. Auf jeden Fall habe ich mir am ersten Tag gleich mal den neuen Safari-Browser fĂŒr Windows runtergeladen. Und festgestellt, dass dieser bei makesomenoise direkt versagt. Also die Darstellung war mißerabel. Und da ich weiß, dass ich hier Unicode schreibe (von den Umlauten mal abgesehen), dachte ich mir scheißdrauf. Die drei Prozent Marktanteil liest mich wahrscheinlich eh nicht. Außerdem geht es ja auf dem Mac-Safari…

Auf jeden Fall hat Apple ne neue Beta rausgebracht und siehe da… die Darstellungsfehler sind beseitigt. Wurde ja auch Zeit. Immerhin hat es fast ne Woche gedauert. Oder sogar lĂ€nger?

Mein System ist heute morgen brechend langsam und ich ĂŒberlege, woran es liegen könnte…
Ich will euch nicht weiter mit Technik-Blabla nerven. Deswegen warÂŽs das fĂŒr heute…

Erkenntnis

Manchmal hat man diese Momente der Erkenntnis. Man merkt, wie mit alten Gewohnheiten gebrochen wird und neue Wege beschritten werden. Wege, die vor einem Jahr noch undenkbar gewesen wÀren. Wege, die man vor einem Jahr unbedingt in die andere Richtung hatte gehen wollen. Fast um jeden Preis.

Und heute? Heute weiß man es vorher. Warum und wieso auch immer. Und irgendwie ist man froh.
Froh, sich nicht mehr diesen Druck aussetzen zu mĂŒssen.
Froh, nicht zu versuchen, in ein Schema passen zu wollen.
Froh, nicht zu versuchen, die Erwartungen anderer erfĂŒllen zu können.
Froh, einfach und endlich, dem zu folgen, was das eigene Herz sagt.
Froh, endlich zu erkennen, wie es ist.
Und auch froh, ein StĂŒckchen Erwachsener zu sein. Und auch ein bisschen reifer.
Und selbstÀndiger und unabhÀngiger.
Und man darf mir glauben. In diesem Fall ist das was Gutes.

ohne Singles

Heidelberg mĂŒssen die Singles ausgehen. Es kann gar nicht anders sein. So viele wie gestern abend ihren Junggesellen/Innen-Abschied gefeiert haben war nicht mehr normal. Die planen bestimmt ne Massenhochzeit demnĂ€chst. So als Quasi-Protest-Aktion gegen die Ver-Single-ung unserer Gesellschaft. Erheben wir nun alle unser Glas (Tasse Kaffee) und trinken auf Heidelberg. Eine heiratsfreudige – und das ist fĂŒr Frau von der Leyen vielleicht auch interessant – und möglicherweise auch gebĂ€hrfreudige kleine Enklave in einer Welt die immer mehr vereinsamt und in der sich mehr und mehr jeder um sich selbst kĂŒmmert.

Heidelberg: Die letzte Bastion zwischen Kinderwunsch und absolutem Single-Patriotismus!!!

Ich fĂŒr meinen Teil bin froh, in Mainz zu wohnen!

PS: Memo an mich selbst – nicht erst um halb 5 ins Bett gehen und um 9:wasweißichwas-aufjedenFallvielzufrĂŒh wieder aufwachen!!!

Ohne was

Da mein Leben ereignislos ist (nicht ganz richtig, aber dramaturgisch wertvoll), passiert auch nicht viel. Theater ist seit gestern vorbei und am Ende hab ich doch wieder mitgemacht…

Hier sind noch zwei richtig lustige Links, fĂŒr die Sammlung:
On the Wing
Selfkiss

Nachruf

Sie ist weg.
Einfach verschwunden.
Und ich frage mich, was wohl passiert ist.
Wie das passieren konnte.
Mir gehen hunderte Gedanken durch den Kopf…
Hab ich etwas falsch gemacht?
Zugegeben, ich war in letzter Zeit etwas nachlÀssig.
Hab mich nicht gekĂŒmmert, wie ich das frĂŒher getan habe.
Aber deswegen gleich verschwinden?
Ohne ein Wort?
Und was mach ich jetzt?
ZurĂŒck zum Anfang?
Ich weiß nicht, ob ich das kann.
Ob ich das will.
Wir kannten uns ĂŒber ein Jahr.
Es war eine wunderbare Zeit.
Ich habe jeden Tag genossen.
Habe es wie immer viel zu selten gesagt.
Jetzt gibt es nie wieder eine Espresso mal schnell zwischendurch.
Jetzt gibt es nie wieder “Wie gehts dir?” am Morgen, kurz nach dem Aufwachen.
Kein LĂ€cheln mehr in meine verschlafenen Augen.
Du fehlst mir jetzt schon. Und bis nicht mal lange weg.
Ohne dich wird es hier nicht mehr dasselbe sein!
Komm zurĂŒck!!!
Ich werde dich vermissen!
Meine Sonnen-BĂ€ckerei!

Oh mein G…

Hier wieder ein Beitrag in der Kategorie “Wie peinlich ist das denn?”:

Wiki

Und hier mal wieder ein netter Link…

Wem die Wikipedia zu langweilig … nein sagen wir lieber zu statisch ist, der wird sich hier sicherlich besser zurecht finden: im WikiMindMap.

HĂŒbsche Spielerei fĂŒr zwischendurch und herrlich zum Treibenlassen…

George

George Carlin – You are all diseased!
Programm von 1999.

I often thouht people tread god rather rudly.
Asking out trillions and trillions of prayers every day.
Asking and bleeding and begging for favours.
Do this…
Gimme that…
I need a new car…
I want a better job…
And most of this praying takes place on sunday!
His day off…

Ein Beweis mehr, dass der Mann es einfach kann… Bitterböser schwarzer Humor!!!

PS: Könnte bitte jemand amazon.de UND amazon.com mitteilen, dass mein Account fĂŒr Sonntags morgens gesperrt werden soll…
Ich wĂŒrde es ja selbst tun, aber ich bin zu schwach….

Bad Taste Breaking News

Bei mir in der Straße ist Straßenfest!
Ich dachte ja, sowas wĂ€re in der Zeit der AnonymitĂ€t der Großstadt ausgestorben. Aber nicht hier. Nicht in der Neustadt. Hier kĂŒmmert man nich sich umeinander. Hier wird noch gegenseitig am Rockzipfel gezogen, wenn mal wieder was ist.

Draußen spielt gerade so ne Art Rodeogruppe und macht einen auf Madonna und DonÂŽt Tell Me… Also sehen so Ă€hnlich aus (nur schlechter) und tanzen so Ă€hnlich (noch schlechter…). Dass es nicht Madonna ist, zu der getanzt… Ă€h… gestampft wird, ist wohl jedem klar…

Daher also nun das Kontrastprogramm. Madonna. DonŽt tell me. Nicht nur zu hören. Nein. Heute auch zu sehen!!!

Umwerfend frĂŒh

7:25
Was? Wasn los? Ach… Scheiß MĂŒllabfur…

7:26
Einfachrumdrehenundweiterschlafen

7:27
tolljetztkannichnichtmehrschlafen

7:28
Kaffee wÀre jetzt toll

7:32
Ach Scheiße… was sollÂŽs. Bin ich halt wach.

7:35
Frisur hin oder her. Ich brauch FrĂŒhstĂŒck.

7:37
Oh Gott, die beim BĂ€cker. Verfolgt die mich?

7:40
Nein, ich helfe dir bestimmt nicht, dieses blöde Schild aufzustellen. Ich bin sowieso gegen dieses Straßenfest.

7:55
Ich packs nicht. Die haben noch zu. Vielleicht hat der Penny schon auf.

7:56
7.00 bis 22.00… und das Montag bis Samstag… Arme Schweine.

7:58
Vielleicht sollte ich immer um diese Zeit einkaufen gehen. Es ist nix los.

8:01
So, jetzt hab ich den Einkauf fĂŒr heute auch schon gemacht. Und das in Rekordzeit!

8:03
Ich könnte das Schild einfach umwerfen und so tun, als hÀtte ich nix gesehen. Bringt ja doch nix.

8:04
Erst mal Kaffee aufsetzen. Computer einschalten. Hinflacken

8:06
Donut sieht lecker aus.

8:08
Vielleicht sollte ich das aufschreiben.

8:10
Kaffee ist fertig!!!

8:12
Simultan denken und schreiben tut nicht gut… Nicht am frĂŒhen Morgen ohne einen Schluck Kaffee!

8:14
Verdammt. Mein Satz ist meinem Gedanken ne ganze Minute vorraus…