Einfach viel zu geil, um es nicht weiter zu verbreiten…
Einfach viel zu geil, um es nicht weiter zu verbreiten…
Als ich heute morgen meinen CD-StĂ€nder umschmiss ist mir eine CD in die Hand gefallen, die ich mindestens 5 Jahre nicht mehr gehört habe. Also gleich in den Laptop rein, auf die Platte gezogen und nun höre ich peinliche Dancefloor-Musik aus den Neunzigern… Und es ist mir nicht peinlich!!!!
Wenn die EnglÀnder damit beim Eurovision Song Contest vor den Deutschen landen, dann weià ich echt nicht mehr weiter.
Immer dann, wenn man denkt, das Internet bietet keine Ăberaschungen mehr, fĂ€llt einem von irgendwo ein Link in die Hand, den man einfach weiter geben muss…
Nach Kaffeesatz lesen, nach aus-der-Hand-lesen und das wichtige Karten legen nicht vergessen kommt jetzt der neueste Schrei: Genitallesen. Ja genau. Genitallesen. Beim Mann heiĂt das Penislesen und bei der Frau Vaginallesen. Ich persönlich bin begeistert von so viel Fachwissen und auch das Layout der Internetseite lĂ€sst mich keine Sekunde an der ProfessionalitĂ€t der Leserin zweifeln…
Damit auch jeder weiĂ wovon ich rede: www.astrogenital.de
Wenn ich da mit Freunden hin gehe, bekommen wir dann Mengen- …Ă€h… LĂ€ngenrabatt?! Dann wĂŒrde der Spruch mit “Hose runter Schwanz-Vergleich” endlich mal ne gescheite Bedeutung bekommen.
PS: London am Montag war wie immer lieb und begeisternd… und teuer… und auch ein bisschen regnerisch… und wie immer blasenbildend…
Auf meiner Abschiedstour wurde ich oft gefragt, was ich “denn nun mache”…
Ich habe auch immer schön brav geantwortet. Manchen habe ich gesagt, dass ich in ein Internet-Unternehmen gehe, anderen habe ich gesagt, ich mache unter anderem Suchmaschinenoptimierung. Und wieder anderen habe ich gesagt, dass ich mein Hobby zum Beruf mache. Und ein Kollege traf es voll ins Schwarze und mich ein bisschen unvorbereitet:
“Na dann hoffen wir mal, dass sie dir nicht den SpaĂ am Hobby nehmen.”
Und ich sitze hier im Bett, höre Musik und denke darĂŒber nach, wie lange es wohl dauert, bis ich nach 8 Stunden Computer-Arbeit keine Lust mehr habe, meinen PC/Laptop zu Hause einzuschalten? Bis ich keine Lust auf justcarmen habe. Bis ich den Shutdownday richtig feiere und daraus ne Woche mache.
Wenn mein Hobby mein Beruf ist, was ist dann mein neues Hobby? Und brauche ich ein zweites “Standbein”. Brauche ich den Ausgleich zur Arbeit? Also doch Fahrrad fahren? Oder Fitness-Studio? Bin ich in einem Jahr ein Programmierer, im Körper eines durchtrainierten Fitness-Junkies?! WĂ€re mit Sicherheit nicht das Schlimmste.
So lange ich weiĂ, dass es hinter einem Bildschirm noch ein weitere Leben gibt und man daran durchaus teilnehmen kann, ist denke ich, alles in Ordnung. So lange ich mir immer schön bewusst mache, dass Bits und Bytes nicht die Spitznamen von Freunden sind, kann mich fast nichts erschĂŒttern… hoffe ich.
Was macht man mit einem 150 Euro Gutschein vom MediaMarkt?!
Richtig! Man kauft DVDs. Sogar ne Menge DVDs… Das habe ich gestern getan. Nicht fĂŒr 150, aber immerhin fĂŒr 75. Und kaum ist man zu Hause, stellt man fest, dass man einen guten Film vergessen hat, obwohl man davor stand und noch drĂŒber nachgedacht hat. Die Rede ist von “The Last Kiss” mit Zach Braff, den ich fĂŒr seine Art, seinen Humor und sein Talent beneide. Der Junge macht alles zu Gold. Von SCRUBS angefangen ĂŒber Soundtrack Executive fĂŒr The Last Kiss, bis zu GARDEN STATE, den er geschrieben, produziert und inszeniert hat und zu alledem auch noch die Hauptrolle spielt. Aber egal. Diesen Film nicht zu besitzen, ist ein kleiner Fehler, den ich am Dienstag korrigieren werde…
Das ich zu viel LOST schaue wurde mir heute morgen klar, als ich aufwachte…
Ich habe getrÀumt. Von einem Flugzeugabsturz.
Die Kabinendruck fÀllt ab. Ich kann nicht atmen.
Die Sauerstoffmasken fallen runter. Alle. AuĂer meine.
Und alles, was ich denken kann, ist: “War ja klar”.
So langsam sollte ich mir vielleicht doch mal Gedanken machen: Ich werde schon in meinen TrĂ€umen sarkastisch…
Es ist Tag 1 in einer neuen Zeitrechnung. Der erste Tage ohne meinen alten Arbeitgeber. Und in ein paar Tagen beginnt wieder eine neue Zeitrechnung. Dann geht es weiter mit dem neuen Arbeitgeber.
Gestern war auf der Arbeit schon recht komisch. Zu wissen, dass man nur noch als Gast zur Firma fÀhrt. Zu wissen, dass nach vier Jahren und neun Monaten, die Heimfahrt die letzte ist. Es lÀsst einen sentimental werden und ich dachte an viele schöne Sachen. HauptsÀchlich die Leute sind es, was mir fehlen wird. Freunde und Kollegen, mit denen man in den letzten Jahren einfach eine Menge verbunden hat.
Aber es geht weiter. Der neue Job wird hoffentlich gut und ich werde mich hoffentlich gut ins Team einarbeiten und die Kollegen sind vielleicht auch ganz okay. Angeblich alle zwischen 20 und 30. Zehn an der Zahl. Und wer weiĂ, mag sein, dass ich nicht der einzige Neue bin. Denn immerhin hatten die noch mehr Stellen ausgeschrieben. Das wĂ€re echt genial. Denn der Neue sein, ist einfach ScheiĂe.
Noch aber habe ich eine Woche frei und genieĂe diese erst einmal. So zum Beispiel am Montag… London ich komme!
Habe ich erwÀhnt, dass ich kein Privatleben mehr habe?!
Richtig, ich bin mal wieder im Theater beschĂ€ftigt. FĂŒr die nĂ€chsten acht Wochen. Und zusammen mit dem neuen Job (ĂŒbrigens noch zwei Tage im alten) in Frankfurt wird das wieder mal richtig stressig und ne echte Herausforderung. Ob ich das gesundheitlich durchhalte und nicht wie beim letzten Mal einknicke, wird sich zeigen mĂŒssen. Tendenziell sehe ich mich aber auch der sicheren Seite denn zur Zeit passt das Theater stimmungs- und problembewĂ€ltigungstechnisch besser in den Kram.
Auf die beliebte Frage “und sonst so?” habe ich zur Zeit nicht meine Standard-Antwort “ach danke gut”, sondern mal richtig Tiefgang zu bieten. Die Arbeitswelt entwickelt sich gut, dafĂŒr hat das Liebesleben eine ganze eigene Dynamik entwickelt, mit der ich absolut nicht zurecht komme und auch nicht weiĂ, wieso weshalb warum oder geschweige denn, was ich von der ganzen Sache halten soll.
Ich höre Freunde sagen, ich solle einen Gang zurĂŒck schalten und die Sache einfach genieĂen. Nun, das tue ich. Nicht dass ich ne groĂe Wahl hĂ€tte. WĂŒrde ich aber NOCH nen Gang zurĂŒck schalten, dann wĂŒrden wir auf der Stelle stehen (was wir teilweise schon tun) bzw. vielleicht sogar den Berg langsam wieder runter rollen. Zumindest kommt es mir so vor. Aber das ist meine ganz eigene Meinung.
Wenn man von alledem absieht, was nebenbei erwĂ€hnt hier schlimmer rĂŒber kommt, als ich es tatsĂ€chlich sehe (okay, das ist tagesformabhĂ€ngig), bleibt mir nur noch mein Lieblings-Gas-Idioten-Verein aka entega. In diesem Zusammenhang bin ich verwirrt, entsetzt, beeindruckt und â ich gebe es ungern zu â auch ein wenig erfreut. Denn ich bekomme einen Gas-Festpreis fĂŒr die nĂ€chsten zwei Jahre. Und wenn der Preis sinkt, sinkt auch mein Festpreis mit. Warum die das tun, weiĂ ich nicht, aber vielleicht hat denen jemand erzĂ€hlt, dass man Kundenschwund auch groĂ schreiben kann…
Sonst passiert im Staate Mainz nicht viel. Die Sonne scheint, der Marco ist glĂŒcklich. Aber nicht braun. Obwohl er Fahrrad fĂ€hrt. Und aufhören sollte von sich selbst in der dritten Person zu sprechen.
böser Lehrer/böse Lehrerin – keine Ahnung, welches Geschlecht ich hier beleidige. Warum steht hier.
Ich werde ja immer wieder gefragt, warum ich so viel Zeit im Internet verbringe.
Und ich gebe zu, diese Frage ist durchaus berechtigt. Sie ist genauso berechtigt, wie die Frage nach meinem ĂŒberdurchschnittlichen DVD-Konsum und was ich mit den ganzen Filmen denn eigentlich will.
Aber es gibt kleine Momente in meinem Leben, die das Lesen der ganzen Blogs fremder Leute rechtfertigen.
So kleine Dinge, die es hoffentlich verstĂ€ndlich machen, warum ich das Internet fĂŒr eine groĂartige Idee und Erfindung halte und jetzt noch mehr dafĂŒr sein muss, denn immerhin finanziert es meinen neuen Job (ĂŒbrigens sind es noch neun Arbeitstage im alten Job!!!).
Hier kommt nun also der Grund, warum ich Stunden ĂŒber Stunden im Netz bin.
Hier in geschriebener Form im Generellen (Ihr solltet meine Favoriten sehen) und
hier in bildlicher Form (selbe Quelle, die in diesem Zusammenhang fĂŒr viele steht…)