Archive for Oktober, 2006

positiver Stress

Der schreibt ja immer noch nicht!

Ja, da ist was dran… Mein Plan meine Woche nicht zu voll zu knallen hat letzte Woche nicht so ganz geklappt und wird auch nĂ€chste Woche nicht besser. Bin wohl keinen Abend zu Hause. Aber vieles davon ist “positiver Stress”, wenn es denn so etwas gibt! Hab grad beschlossen, dass es so etwas gibt! Punkt!

Ansonsten gibt es nix zu berichten. Außer dass ich mal wieder auf der Arbeit enttĂ€uscht wurde, weil mein geplanter England-Aufenthalt bei der Tochter auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, da momentan “nicht notwendig”.

Ob das eine Hinhalte-Taktik ist oder nicht, bin ich momentan noch aus Auspendeln… auf jeden Fall denke ich mir meinen Teil zu dieser Geschichte… Wenn ich allerdings alle Sachen, die zur Zeit auf die Lange Bank geschoben werden bzw. da schon eine ganze Weile liegen, dann ergibt das leider ein unschönes Bild. Ob und welche Konsequenzen ich daraus ziehe, muss man sehen und ist ein anderes – noch nicht spruchreifes – Thema!

Sehr positiv entwickelt sich meine LMAA-Ansicht. Mich bringt zur Zeit nicht wirklich etwas aus der Fassung… Außer vielleicht die Alkoholpreise… aber auch das ist ein anderes Thema! Wie ich zu meinem Kollegen immer so schön sage:
“Ich sehe das alles völlig emotionslos…” Und das heißt: “Ist mir scheißegal!!!”

In diesem – total relaxten – Sinne… ein schönes Wochenende!!!

Geld ausgeben und keine Zeit

Warum schreibt der nicht?!

Das ist eine berechtigte Frage, auf die ich auch spontan mehrere gute Antworten hĂ€tte….

Fakt ist einfach, dass nichts passiert. Arbeit ist immer noch Arbeit. Fortbildung hat (Schul-)Ferien und ansonsten gebe ich zu viel Geld bei amazon, ebay oder iTunes aus. Ach ja, das mit dem Entspannen funktioniert ganz gut und ich beherzige es, mir meine Tage nicht zu voll zu knallen. Daher hĂ€nge ich viel vor der Klotze, dem Laptop oder sinniere ĂŒber mein Leben! Das dies ĂŒberfĂ€llig ist, habe ich in letzter Zeit gelernt. Mein Versprechen mir und meinem Körper gegenĂŒber steht noch und ich habe das GefĂŒhl, dass wir uns wieder annĂ€hern…

Wir sind wie ein altes verheiratetes PĂ€rchen: nach gut 25 Jahren ist irgendwie die Luft raus. Aber kurz vor der Silberhochzeit merkt man, was man am anderen hat und rauft sich zusammen.

Denn eigentlich hab ich mich ganz gern!!!

unschuldig… fast

Ich bin noch zu 42% unschuldig!!!
Der Durchschnitt liegt bei 55%. 20% sind nicht so unschuldig wie ich, 3% genauso wie ich, und 77% sind unschuldiger!!!

Wenn ich also zu 42% unschuldig bin, dann bin ich zu 58% verdorben. Also mehr als die HĂ€lfte…

Was sagt das ĂŒber mich aus? Wahrscheinlich nur, dass ich viel Erfahrung habe und experimentier-freudig bin.

Achso: das Ganze kann man auf testreich.com ausprobieren. Lasst mich wissen, wie ihr abschneidet…

Achtung lang

Was macht Marco wenn ihm langweilig ist?

Vielleicht lesen? Nein!
Vielleicht baden? Darf er nicht!
Vielleicht aufrÀumen? Oh bitte!!!
Nein, Marco geht zum Arzt. Immer wenn mir langweilig ist.

NatĂŒrlich ist es nicht so, aber es kommt einem (also mir) so vor…
Und heute war ich mal wieder beim Hals-Nasen-Ohrenarzt wegen meinem Tinitus. Also bei einem neuen, weil meine Ärztin in Mainz zwei Wochen Urlaub hat. Mein neuer Arzt hier in Mainz ist also genau um die Ecke. Und damit hören die angenehmen Dinge ĂŒber ihn auch auf.

Aber das geilste an der Praxis ist die Sprechstundenhilfe. Die hat mir erst mal 10 Euro abgenommen, obwohl mein Hausarzt die Überweisung per Fax vorab geschickt hat. Egal! Gut, ich bezahl halt.
“Dann nehmen Sie bitte im Wartezimmer Platz!”
Ich schlurfe also ins Wartezimmer. Sonst keiner drin! LÀsst ja auch ne schnelle Behandlung hoffen! Keine 10 Sekunden (und ich schwöre bei allem was mir heilig ist, es waren nicht mehr als 10 Sekunden):
“Herr S. bitte!!!”

Ich muss wohl etwas irritiert die Sprechstundenhilfe angeschaut haben, als ich wieder an ihr vorbeiging… Sie konnte mit meinem Blick auf jeden Fall nichts anfangen und meinte nur, ich solle den grĂŒnen FußabdrĂŒcken auf dem Boden folgen…

Angekommen im Behandlungszimmer erwartete mich Rumpelstilzchen. Zumindest sieht er genauso aus, wie ich mir Rumpelstilzchen vorstelle. Klein, untersetz, Brille auf der Nasenspitze und das FeingefĂŒhl im Zuge der 68er-Revolution weggekifft oder einfach nie eins besessen. So genau weiß man das nicht. Aber immer schön an den Ohren rumzerren und mich dabei dumm anlabern, dass meine Nase wohl mal gebrochen war. Worauf ich nur meinte, ich könne mich daran nicht erinnern. Er schaut mich an, mißbilligend, und sein Blick scheint zu sagen: “Ha, du Wicht. Was willst du?! Ich bin der Arzt!!!”
Aus seinem Mund kommt stattdessen: “Doch, die war gebrochen. Eindeutig!”
Gut denke ich mir. Hat zwar nichts mit meinem Ohrensausen zu tun, aber Hey! unnĂŒtzes Wissen sammel ich echt gern!

Nach der Behandlung wurde ein Hörtest gemacht! Und vielleicht ahnt der eine oder andere bereits, was passierte:
“Nehmen Sie noch mal im Wartezimmer Platz.” Immer noch niemand drin. Ich setze mich erst gar nicht.
“Herr S. bitte!” Mit einem sarkastischen Lachen auf den Lippen und einem “echt witzig” zur Sprechstunden-Tussi wieder an ihr vorbei! Diesmal also zum Hörtest. Dieser verlief fĂŒr mich persönlich ohne irgendwelche Highlights. Immerhin weiß ich, dass ich einen Tinitus habe!!!

Von hier aus wieder ins Wartezimmer! Ich war echt ĂŒberascht, denn diesmal dauerte es bestimmt drei Minuten. Aber auf der anderen Seite auch klar. Denn die Kurve, von der mir Rumpelstilzchen gleich erzĂ€hlen wird, musste ja erst noch gezeichnet werden.

Auf zur erneuten Odysee… Und zum ersten Mal an diesem Tag erzĂ€hlt mir der kleine untersetzte Mann etwas, was ich noch nicht wusste: “Ihr Gehör auf dem rechten Ohr betrĂ€gt 100 Prozent. Auf der linken Seite sind es auch 98,6 Prozent! Das sind fĂŒr den Alltag gute Werte und deuten auf keine BeeintrĂ€chtigung hin.” ACH?! Ist das nicht das, was ich dir vorhin erzĂ€hlt habe, als du mich fragtest, ob ich durch meinen Tinitus irgendwie beeintrĂ€chtigt wĂ€re?!

Und das genau ist die Stelle an der ich abbrechen werde… denn hiernach kommt nichts mehr interessantes. Ich hab eine Packung Tabletten mehr und mein Magen wandelt sich immer mehr in einen Medizin-Schrank!

Aber das beste kommt wie immer zum Schluss. Ich besuchte, danach noch meine HausĂ€rztin, um meine Überweisung doch noch im Original abzuholen, zum Hautarzt zu bringen und meine 10 Euro wiederzuholen.

Und genau damit hat die Sprechstunden-Diletantin nicht gerechnet. Sie schaute mich total verdutzt an, als ich 10 Minuten vor Feierabend wieder in der Praxis stand und mit der Überweisung wedelte… “Sie kommen extra wieder um sich ihre 10 Euro wiederzuholen?” “Nein, ich komme wieder weil es mir hier so gut gefĂ€llt und weil sie sich vorhin so kooperativ gezeigt haben mit dem Fax!” Ich denke, ab diesem Moment hat sie beschlossen, mich zu hassen. Ich hingegen konnte in diesem Moment einfach nicht anders und musste diesen Kommentar los werden. Denn meine HausĂ€rztin und meine HautĂ€rztin (ja, ich bin viel unterwegs…) haben beide gemeint, ich solle mich nicht aufregen. Daher muss sowas immer gleich raus! Und tatsĂ€chlich: mir ging es danach besser!!! Ich habe noch nie eine Sprechstunden-ihrwisstschonwas so mißmutig einen 10 Euro-Schein aus der Schublade ziehen sehen…

Ich zog also von Dannen mit einem LÀcheln auf dem Gesicht. Nur zwei Fragen quÀlen mich jetzt:
1. Wie wird sie mich nÀchsten Montag behandeln, wenn ich wieder hinmuss? Und
2. Kann man aus Ohrenschmalz eine Voodoo-Puppe basteln?!

EindĂŒcke

Es geht heute mal um EindĂŒcke aus meiner Fortbildungs-Laufbahn…

Also als aller erstes sollte man wohl sagen, dass mit Abend #2 der Nebel in meinem Kopf nicht wirklich gelichtet wurde. Im Gegenteil: haben wir uns vor Mittwoch so in leichtem Nebel mit ein wenig SprĂŒhregen bewegt, so ist es jetzt die dichte Suppe ala “the Fog” in der Original-Fassung von John Carpenter mit einer blutjungen Jamie Lee Curtis (fĂŒr alle, die den Film nicht kennen: total schlechter B-Movie mit richtig gutgemachten Nebelbank, die wie ne Betonmauer durch den Ort brettert…).

Aber das schlimmste kam, als mich die Dozentin nach einer ewig langen ErklĂ€rungsstrecke (bei der ich spĂ€testens nach der HĂ€lfte auf Grund von mangelndem VerstĂ€ndnis fĂŒr die bereits erklĂ€rte HĂ€lfte ausgestiegen bin) ansah und meinte: “Das ist doch klar, oder? Ist ja ganz trivial!”

TRIVIAL!!! Dieses Wort scheint mich in meiner Schullaufbahn zu verfolgen, wie das Stimmungstief die CDU. Damit aber nicht genug. Sie hat noch ein Lieblingswort: “suboptimal”! Kann man nicht einfach sagen, dass es scheiße ist?! Muss man sagen, dass es eher suboptimal ist…?! Versteh ich nicht.

Virtuelles und Handies

Gleich zwei Dinge, die mich heute morgen beschÀftigen!
1. Wenn ich ein Handy von BenQSiemens aus SolidaritĂ€t kaufe, wie es der Chef will, kann ich dann den Betrag von der Steuer absetzen? Denn das wĂ€re ja ein Anteil am SolidaritĂ€tszuschlag. Und seien wir ehrlich: ich bin Bayer. Wenn ich also bestimmen kann, wo beim Soli hinfließt (Bayern oder Sachsen-Anhalt)… muss ich den Satz beenden?!

2. Ich war heute morgen bestimmt eine halbe Stunde beschĂ€ftigt, herauszufinden, wo ich einen Flug bei der SWISS VIRTUAL AIR LINES buchen kann. Denn laut eigener Aussage, ist das die am schnellsten Wachsende virtuelle Fluggesellschaft ĂŒberhaupt. Also wollte ich einen virtuellen Flug nach Kalkutta buchen und mit meiner virtuellen American Express Karte zahlen. Aber leider habe ich kein Buchungsformular gefundenl.
Nichtsdestotrotz bringt mich das auf eine Idee: wenn die Schweizer ihre eigene virtuelle Fluggesellschaft haben, dann sollte das justcarmen auch haben!
Also: Hiermit erklĂ€re ich, dass ich hier und jetzt die justcarmen virtual airlines grĂŒnde! CEO bin natĂŒrlich ich. Die Stelle des Finanzchefs wird noch frei?! Und ich hab da auch schon eine Idee, wer das machen könnte. Ist ja auch recht langweilig bei so einem CD-Press-Automaten-Unternehmen…
Und jetzt, wo die Gesellschaft gegrĂŒndet ist werde ich gleich mal abheben. Der erste Flug ist ein Non-Stop-Flug direkt in die KĂŒche Kaffee-Drehkreuz!

In diesem Sinne… guten Flug!

Teil 2

Ich weiß gar nicht, ob es jemandem aufgefallen ist. Mir jedenfalls eben erst:
Newsonly wird heute sechs Jahre alt. Also mit VorgÀngern und dem ganzen Kram gerechnet.
Am 01.10.2000 gingen auf justcarmen.de die News online…
Die grĂ¶ĂŸten Unterschiede zu den EintrĂ€gen von damals sind,
- dass ich mich jetzt kĂŒrzer fasse…
- dass ich nur noch sehr selten so nachdenklich werde die damals…
- dass ich mich fĂŒr meine Aussprache und Schreibweise nicht mehr entschuldige…
- dass es wieder mehr Spaß macht als mal zwischendurch…
und dass es mehr Leute lesen, zumindest wenn man den Auswertungen des Traffics Glauben schenken darf…

Nun denn! HAPPY BIRTHDAY NEWSONLY UND ALLES GUTE ZUM 6JÄHRIGEN!!!

schon wieder neu

Heute ist alles NEU!!!
Naja, nicht alles. Nur ne neue Version von newsonly.
Ich hoffe, sie gefÀllt euch. Mir auf jeden Fall!
Viel Spaß damit!