Archive for April, 2006

Kassentalk

- Bonjour!
- Bonjour!
- Cava?
- Cava. Et vous?
- Bien, merci!

Bis hierher und nicht weiter!!! Genau so weit reicht mein Wortschatz fĂŒr eine Unterhaltung an der Kasse des Supermarktes, der hier frecherweise “Intermarche” heißt.
Ansonsten sind die Leute dort im SĂŒden alle recht freundlich und mir wurde immer wieder “nahegelegt”, ich solle meine Meinung ĂŒber Frankreich doch noch mal ĂŒberdenken. Das habe ich auch getan.
Wenn man von diesem Unterhaltungsfetzen oben absieht, dann bin ich echt aufgeschmissen. Ein paar einzelne Vokabeln bekomme ich hin. So weiß ich zum Beispiel, dass “Die Kuh” Le vache heißt, der Stau ist Bouchon und vingt-quatre heißt 24!
Neben dem Standard-Satz, den jeder jugendliche Deutsche irgendwann mal gelernt hat in der Hoffnung wirklich ein wenig Sex abzubekommen, kenne ich jetzt noch einen Satz: “Moi so blanc comme fromage.” Der Satz beschreibt mich und meine Eigenschaft, ein wenig blaß zu sein (genauer gesagt, wie KĂ€se…)
Ach so! Eins noch: kif-kif heißt entweder ne Menge zu rauchen oder einfach “scheiß egal”. Dass das eine aus dem anderen resultiert ist natĂŒrlich reiner “coincidence” – oh tÂŽschuldigung – Zufall…

PS: Was meine Meinung ĂŒber Frankreich angeht hier also nun mein neuer Standpunt: Ich mag Frankreich nicht, habe aber an der Cote dÂŽAzur ein paar nette Leute kennengelernt…

reingrdrĂŒckt

So kurz vor meinem Urlaub muss es wohl noch mal so richtig rein knallen…

Mein Zimmerkollege auf der Arbeit hatte einen Herzinfarkt. Sowas erinnert mich immer daran, dass ich eigentlich viel zu ungesund und unausgeglichen esse. Und leben. Und ĂŒberhaupt. Ist schon komisch. Einen Tag vorher hat man die Leute noch rumspringen sehen und dann zack! hört man so etwas. Er ist schon auf dem Weg der Besserung und kommt wohl Ende dieser Woche schon aus dem Krankenhaus. Hatte wohl noch mal GlĂŒck gehabt. Es hĂ€tte viel schlimmer kommen können (hört sich verdammt dĂ€mlich an, ich weiß).

Ist schon erstaunlich, wie sehr mich die Sache mitnimmt. Gestern morgen habe ich es erfahren und wenn ich eine ruhige Minute habe, dann denke ich daran und es ist irgendwie immer noch wie eine Art Schock.

Das Ganze hat so was von WillkĂŒr. So nach dem Prinzip: Ene-mene-mu und raus bist DU!
Kein schönes Ende fĂŒr einen Eintrag, aber ist es dennoch so… bis morgen!

Nachschlag

Am 20. Juli 2006 um genau 12:39h und 13 Sekunden ist es soweit: Dann wird gesprungen!

Nicht von der Klippe. Nein, einfach ein kleiner Hoppser fĂŒr einen Menschen. Aber ein riesen Hoppser fĂŒr den World Jump Day. Infos hier

tendenziell vorbei

Ostern ist tendenziell eigentlich schon vorbei.Bleibt die Frage, was wir dieses Jahr gelernt haben?

Nun, wir haben gelernt, dass Osterhasen auch nur Menschen sind und man locker flockig an Feiertagen auch mit der Schlagborhmaschine Eier suchen kann. Alles nur eine Frage der Einstellung (der eigenen, nicht der des Bohrers).

Zuvor mal wieder Schloß Freudenberg unsicher gemacht. Immer wieder schön. Und immer wieder anstrengend…

Ich weiß, eigentlich hatte ich gesagt, ich wolle nicht zĂ€hlen, aber HEY!!! nur noch drei verdammte Tage! Und dann bin ich endlich im Urlaub! Ich kann es kaum erwarten…

Froschschenkel

Es ist lange her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Und fast hĂ€tte ich es geschafft, einen Monat nicht zu schreiben, denn ab Freitag nĂ€chster Woche bin ich im Urlaub. Aber bis dahin ist es noch ein bisschen und daher schreib ich da noch nicht drĂŒber.

Aber ich muss euch enttĂ€uschen, denn viel passiert ist nicht gerade. Naja ein bisschen schon was. Ich war zum Beispiel im Theater. Also im deutschen. Und mal wieder dachte ich mir, es war ein komisches StĂŒck und so ganz einordnen kann man es nicht. Aber das ist auch schon wieder ne ganze Weile her.

Warum wird nicht geschrieben? Das ist nicht einfach zu erklĂ€ren. Ich habe mal wieder das GefĂŒhl, zu nichts zu kommen. Obwohl ich neben meinen beiden Jobs praktisch sonst keinerlei Verpflichtungen habe, scheint mir die Zeit durch die Finger zu rinnen. NatĂŒrlich stimmt das nicht und ich sollte versuchen, meine innere Uhr mit der der Wirklichkeit wieder in Einklang zu bringen.

Aber ich denke echt, dass ich langsam Urlaub brauche. Nun, wie schon erwĂ€hnt ist es nicht mehr lang, bis die französische SĂŒdkĂŒste auf mich wartet. Und wehe den Franzosen, die haben die Heizung nicht ordentlich hochgedreht… dann hakelts Frosch-schenkel…