Archive for August, 2004

hier und da

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Wochenende war ich hier. Aber das gab es dort nicht.

Sascha

HAPPY BIRTHDAY SASCHA!!!

Drecksteil

Hier also nun die Zusammenfassung der letzten paar Tage. Am Wochenende waren wir in “Fahrenheit 9/11″. DarĂŒber erfahrt ihr alles im Kino-Spezial.

Gestern wurde mein Neffe zwei Jahre alt. Und deshalb war ich bei ihm zu Besuch. Es war auch die gesamte Familie dar. Ob mich das gefreut hat, weiß ich noch nicht so genau. Aber das ist ein anderes Thema. Na ja, wahrscheinlich sollte es. Wir werden sehen. Hab mich noch nicht entschieden. Stressig war es auch alle FĂ€lle. Aber das ist es ja immer.

Heute habe ich es dann doch endlich mal geschafft und mein Auto schweren Herzens in die Werkstatt gefahren, nachdem dann doch schon immer hÀufiger die Motorkontrolleuchte angegangen ist. Das GesprÀch lief ungefÀhr so ab:

Er: Die “Drecksteil” ist kaputt. Nachdem das ausgetauscht wurde, mĂŒssen wir die Steuerung vom “Weiß-der-Geier-Apparat” neu programmieren. Das ist nicht schlimmes.

Ich: Ist es etwas billiges?

Er: Na ja.

Ich: Stoßgebet zu allen Göttern welche mir gerade eingefallen sind.

Er: Mit Mehrwertsteuer ungefÀhr 200 Euro.

Ich: (lach) das ist ja nicht viel. Ich bin mehr gewohnt.

Er: Ja, ich habs gesehen. Corsa 97er Baujahr.

Anmerkung: “Drecksteil” steht fĂŒr irgendwas mit “D” und “Weiß-der-Geier-Apparat” hieß irgendwas mit Steuerung. Ich kann mir ja nicht alles merken.

Auf jeden Fall ist meine Laune merklich besser geworden, seit ich dort weggefahren bin. Am Dienstag wird es dann gemacht. Alles easy im Moment.

PS: ALF auf englisch ist einfach nur geil!

Neffe

HAPPY BIRTHDAY LEON!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Freitag, der 13.

Drei, Zwei, Eins … Meins

Gestern habe ich mich mit ein paar Freunden aus der Realschule/Berufschule in Aschaffenburg getroffen. War richtig lustig. Und mein “Freitag-der-13.”-Erlebnis hatte ich auch: ich habe mein Radio laufen lassen und dementsprechend war meine Batterie auch leer. In den fast fĂŒnf Jahren habe ich mein Radio noch nie laufen lassen. Aber gestern. Ein Kumpel hat dann gemeint, schieben, Kupplung schnalzen lassen und das Auto lĂ€uft. Nachdem ich geschaut habe wie ein Bus hat er es gemacht und ich habe geschoben. Und tatsĂ€chlich hat es geklappt. Und um Punkt 0h kam ich dann wieder in Mainz an. Soviel also dazu…

Mickey?

Was wohl Mickey dazu sagen dĂŒrfte: die Duckomenta

Casual Friday

Ein Schmankerl aus der FTD-Reihe “Casual Friday”:

Arsch auf Eimer (von Harald Ehren)

MuskelmĂ€nner, Sonnenölgöttinnen und Liebhaber des entspannten RĂŒckenschwimmens aufgepasst! Jetzt bitte genau lesen.

Den Termin mĂŒssen Sie sich nĂ€mlich vormerken. Denn internationales Publikum und hochkarĂ€tige Teilnehmer werden erwartet, wenn vom 13. bis 15. August in Bayreuth die Elite ihrer Klasse bei der Arschbomben-Weltmeisterschaft antritt.

Die Kandidaten messen sich in zehn Disziplinen, von der “offenen Arschbombe” ĂŒber die “schmale Katze” bis zum “Reißer”. Die Konkurrenz ist groß, da gilt es, das Team um Nationaltrainer Florian Spiske anzufeuern. Also: Vergessen Sie die olympischen Spiele – in Bayreuth geht es um die Ehre der deutschen Nation. Immerhin nimmt dieses Land beim Arschbomben-Springen eine Spitzenposition ein.

Wenn Sie jetzt denken, der Kolumnist habe ob der Hitze den Verstand verloren oder rechne gar damit, dass in der Urlaubszeit eh niemand dieses Machwerk liest, liegen Sie schief. Die WM in der frÀnkischen Metropole gibt es wirklich.

Genauso wirklich ĂŒbrigens wie jeden Sonntag die Christiansen-Talkshow. Vergleiche dieser Sendung mit dem Arschbomben-Sport sind nicht nur statthaft, sie drĂ€ngen sich auf: In beiden Welten geht es darum, eine möglichst große Welle zu produzieren, mit wenig Aufwand mĂ€chtiges Getöse hervorzurufen und andere nass zu machen.

Eigentlich könnte Sabine Christiansen mit ihren StammgĂ€sten doch gleich Einsatz bei der Arschbomben-WM zeigen. Wahrscheinlich wĂŒrden sie eine recht passable Figur machen: Guido Westerwelle mit der “Yogi Arschbombe” – hinreißend. Utz Claassen, der schwergewichtige Chef von EnBW, gibt die perfekte “Kartoffel” – was fĂŒr eine Gaudi. Und BDI-PrĂ€sident Michael Rogowski zelebriert vom Sprungturm das “offene Brett”. Ein Augenschmaus.

Angst vor Blessuren mĂŒssen Christiansens Manager und Politiker freilich nicht haben. Deren Sitzfleisch ist so fest, dass es den Aufprall bestens abfedert.

Den Text im Original gibt es hier

RUF AN!!!

Als ich im letzten Eintrag geschrieben habe, dass es mir gut geht, meinte ich das auch so. Was aber nicht heißt, dass sich die Person, um die es geht, sich nicht melden sollte. Also: RUF AN!!!

Ansonsten alles wie immer…

PS: Heute abend gehe ich in die Preview von I, ROBOT!

Ich bin frei

Die letzten zwei Monate waren beschissen. Auch wenn ich in dieser Zeit den Leuten erzÀhlt habe, mir ginge es gut. So war es nicht.

Ich habe ein GestĂ€ndnis abgelegt. Was geschah, warum es geschah. Ein GestĂ€ndnis ĂŒber die letzten paar Monate. Vielleicht sogar das letzte Jahr.

Und zum ersten Mal seit langen fĂŒhle ich mich frei. Was gesagt werden musste, ist gesagt. Genau in diesem Moment habe ich keine Angst vor den Konsequenzen.

Keine Ahnung, wie es weiter gehen wird. Keine Ahnung, ob die Person, die das GestÀndnis erhielt, jemals wieder mit mir spricht. Keine Ahnung, ob alles gut wird. Aber es ist egal.

Ich bin frei. Endlich.

Hier sitze ich also am Computer meines Vaters und werde mir diesen Eintrag per e-mail gleich selbstschicken und schaue aus dem Fenster meines alten Zimmers. Und ich lÀchele. Es ist kein normales LÀcheln, wie ich es auch die letzten zwei Monate hatte. Nein, es ist ein erleichtertes LÀcheln. Eine schwere Last ist von meinen Schultern genommen worden. Ich hatte nicht vermutet, dass es mir jetzt besser geht. Ich dachte eher, dass ich heulend auf dem Bett liege, wie in den letzten zwei Monate ein paar mal vorkam.

Mein Leben geht weiter. Und auch wenn es noch nicht so aussieht. Ich bin sicher, es wird ein schönes Leben…