Man könnte durchaus behaupten, ich wĂĽrde mich freuen. Zum einen freue ich mich, dass es mein “Artikel” doch noch geschafft hat, bei NEON veröffentlich zu werden. Und zum anderen freue ich mich, dass er auf ein wenig Resonanz gestoĂźen ist. Von daher verweise ich einfach mal auf NEON und meinen Beitrag dort.
Archive for Februar, 2004
Ich bekomme e-mails. Klar, hab ja auch mehr als nur eine e-mail-Adresse. Ist also nicht weltbewegendes. Aber die meisten die e-mails will ich gar nicht. Und sie interessieren mich auch nicht wirklich.
DafĂĽr scheinen sich alle, die mir schreiben fĂĽr mich zu interessieren. Na ja gut, eigentlich mehr fĂĽr mein Sexualleben. Und wie ich damit zufrieden bin.
Nehmen wir zum Beispiel Rita Sanford. Rita hat mich gestern angeschrieben und fragte völlig ohne Scham: “unhappy with your short-comings?” Oder Fernando wollte von mir wissen, “how is your love muscle doing?”. Ich finde, das geht ihn nun wirklich nichts an. Dann wiederum scheint es so, als wĂĽrden sich die Mädels absprechen, denn erst lässt mich Antoinette wissen, das “the women want a big…” (Nase?, Geldbeutel?, was auch immer) und kurz darauf, als hätte ich auch nur fĂĽr 2 Sekunden darĂĽber nachgedacht, bietet Isabella ihre Hilfe an. Nicht ganz umsonst, aber “the wonder pill for your love tool” sollte mir auch ein bisschen was wert sein. Meint zumindest Isabella. Andere wiederum verschicken e-mails von hotmail (Microsoft) aus, dass so etwas nichts werden kann, ist bei dem Namen ja klar. Aber warum heiĂźt meiner (ihr wisst schon) eigentlich Johnson? Und woher weiĂźt der Absender das? Denn immerhin schreibt er oder sie mir, “beef up the size of your johnson!”. Sehr merkwĂĽrdig. Nett hingegen fand ich Michele. Sie hat mir verraten wie ich “acheive greater, more powerful Orgasms” bekomme. Alfonso hat es wohl probiert, denn er schreibt direkt danach “you will love it”. Ist das nicht toll, wie sich alle um einen kĂĽmmern. Nur Kiki hat mich ein wenig enttäuscht, denn immerhin versendet sie e-mails ĂĽber die Domain “sympatico.ca” was auf viel hoffen lässt. Aber sie will schlicht und ergreifend nur wissen, “How are you doing today”. Ich war fast schon deprimiert, als sich herausstellte, dass auch sie mir zu mehr Manneskraft verhelfen wollte.
Und da soll noch mal jemand sagen, e-mails wären unpersönlich.
NEW MAINZ CINEMA
presents
a
Orchideenweg 2
production
MARCO ALLEIN ZU HAUS
Und nur Flausen im Kopf!!!
Gestern gingen die Proben fĂĽr das neue StĂĽck los. Aber nachdem das mehr eine Schnupperrunde war ging es heute ans Eingemachte. Oder anders formuliert: die erste richtige Probe.
Und diese war außergewöhnlich gut. Die zwei Schauspieler sind wirklich ausgezeichnet und ich hatte das Gefühl, bei einem echt guten Stück mitzumachen.
Das wollte ich nur kurz erzählen. Ansonsten ist die letzten Tage nicht viel passiert. AuĂźer halt, dass ich jetzt fast kein Privatleben mehr habe. Aber wer will das schon…
Neues Zitat gefunden:
“Die besten Geschenke macht man sich immer noch selbst.”
Hier noch schnell ein Nachtrag zum melancholischen Eintrag von heute nacht.
Ich weiß sehr wohl, dass sich die einzelnen Freundschaften verändert haben. Und wie es sich mit einigen Freunden entwickelt hat gefällt mir auch sehr gut. Trotzdem frage ich mich manchmal, warum es sich gerade in diese Richtung entwickelt hat, in die es sich entwickelt hat.
Und ich bin mehr sehr wohl bewusst, dass ich am Verlauf vieler Freundschaften beteiligt war und bin.
Das wollte ich nur noch schnell loswerden.
Es ist 23:55 und eigentlich sollte ich im Bett liegen. Aber ich bin beim Löschen von SMS hängen geblieben und kann jetzt nicht einschlafen, da mich ein paar Sachen beschäftigen.
Ich frage mich gerade, was aus diversen Freundschaften geworden ist.
Hier ist ein Beispiel. Am 21.03.2001 erhielt ich folgende SMS: “Guten Morgen, Sonnenschein. Na, schon aufgeregt? VergiĂź nicht, dass deine ganze berufliche Laufbahn von dieser PrĂĽfung abhängt. SĂĽĂź, nicht?” Das ist jetzt knapp 3 Jahre her. Was fĂĽr SMS habe ich heute: “Ja”.
Wo war der Moment, an dem diese Entwicklung einsetzte? Welche Signale habe ich ĂĽbersehen? Ist es denn jetzt schlechter als damals? Wann wurden die Gemeinsamkeiten weniger?
Leider muss ich gestehen, dass ich auf keine der Fragen eine Antwort habe.
Und eigentlich sollte ich im Bett liegen und mir keine Gedanken ĂĽber so etwas machen. Aber ich tue es…
Kurz zur Erklärung: die beiden oben genannten SMS stehen nicht in Verbindung zueinander und können daher auch nicht miteinander verglichen werden. Es sind aber zwei schöne Beispiele, an denen ich das Gemeinte verdeutlichen konnte.
19 Fakten, die man im Gedächtnis behält, obwohl man sie sich nicht zu merken braucht:
Bob Marley lieĂź sich bis kurz vor seinem Tod in der Krebsklinik am Tegernsee behandeln • Eisbären haben schwarze Haare und durchsichtige Haare • Die erste deutsche Bratwurst wurde 1404 urkundlich erwähnt • Die Rillen in Konservendosen heiĂźen “Sicken” • Die FuĂźgängerampeln in DĂĽsseldorf haben eine Gelbphase • Die Erfinder der CD, Sony und Philips, planten ursprĂĽnglich eine einheitliche Spieldauer von 60 Minuten. Der Dirigent Herbert von Karajan drängte aber darauf, die Spieldauer von CDs auf 74 Minuten zu erweitern – so dass Beethovens Neunte Symphonie auf eine Scheibe passt. Er hat sich durchgesetzt • Wenn Ameisen vergiftet werden, fallen sie nach rechts • Zwei Drittel aller Menschen drehen ihren Kopf beim KĂĽssen nach rechts. Die Vorliebe fĂĽr diese Kopfhaltung ist angeboren • Im Kommentar zum Bundeskostenreisegesetz steht: “Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet”. • Der Weltrekord im RegenwĂĽrmer-Essen steht bei 200 in 20 Sekunden. Jeder der geschluckten WĂĽrmer war mindestens 10cm lang • Nach Genesis 1,20 – 22 kam das Huhn vor dem Ei • Der Papst benutzt fĂĽr den Hinflug die italienische Fluglinie Alitalia, fĂĽr den RĂĽckflug nimmt er eine Linie des Gastlandes • Anders als uns das Kino glauben lässt, kann Dirty Harrys Lieblingswaffe, die 44er Magnum, nicht mit einer Hand abgefeuert werden. Oder man bricht sich halt das Handgelenk • Der Mensch blinzelt etwa 14400 mal am Tag • Einstein half auf seinem Heimweg von der University of Princeton oft Mädchen bei den Mathematikaufgaben. Bezahlen lieĂź er sich in Gummibärchen • Fische trinken kein Wasser, können es aber ĂĽber die Haut aufnehmen • Das Pferd, auf dem Harrison Ford in “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” reitet, ist dasselbe wie das, auf dem Sylester Stallone in “Rambo 3″ reitet • Der Gummibelag einer englischen Briefmarke bringt 5,9 Kalorien beim Ablecken, der einer deutschen nur 2 • Fliegen starten rĂĽckwärts.
Quelle: neon
Es war schön, interessant, lehrreich – sowohl beruflich als auch privat – und auf jeden Fall wert, es gegangen zu sein.
HAPPY BIRTHDAY CLAUDIA!!!





