Archive for September, 2003

Verbohlung

Die momentane “Verbohlung” unserer Gesellschaft geht mir echt auf den Keks. Überall wo man hin schaut, sieht man Dieter Bohlen. Das ist doch nicht mehr schön. Bin ich der einzige, der diese Person absolut nicht leiden kann?
Soll aber nicht mein einziges Thema sein.

Diese Anzeige hier habe ich zum Thema “Handy am Steuer” gefunden. Irgendwie witzig.
hard to read

Hat was, oder? Nicht das ich deswegen aufhören wĂŒrde, am Lenker zu telefonieren. Aber das Problem stellt sich bei mir eh kaum; mich ruft ja niemand an.

PS: Marco ist seit gestern mittag, NICHT mehr allein zu Haus.

SchwÀbisch ist geil

Marco alleine zu Haus!!!

Und das bis Samstag. Was soll ich sagen. Es ist mal wieder schön, ein paar Tage alleine zu verbringen. Aber ich werde mich auch wieder freuen, wenn meine Mitbewohnerin da ist. Und ich freue mich auch, dass ich am Freitag einen Tag Urlaub habe. Ergo muss ich nur noch morgen arbeiten. Vier-Tage-Woche hat auch was.

Wusstet ihr eigentlich schon, dass Weihnachten mal wieder kurz vor der TĂŒr steht?! Zumindest laut den VerbrauchermĂ€rkten wie Aldi, Lidl und Co. Dort gibt es schon alles. Endlich ist die Spekulatius-freie Zeit vorbei. Diese Jahreszeit ist doch schön.

Dem einen oder anderen geschulten Auge ist vielleicht das neue Logo oben aufgefallen. Also mir gefÀllt es.

Ich wĂŒnsche euch noch einen schönen und angenehmen Mittwoch abend und auch einen schönen Rest der Woche.

Euer gutgelaunter Marco

PS: Eins muss ich noch loswerden. SchwÀbisch ist geil.

Kino, Essen und die Amerikaner

Kino, Essen und die Amerikaner.

Am Donnerstag abend war ich mal wieder im Kino (seit langem). Gesehen haben wir FLUCH DER KARIBIK. Zum einen hat der Film Überlange, die meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist, denn er hĂ€tte frĂŒher zum Punkt kommen können. Und dann Johnny Depp als etwas tuntigen Piraten zu erleben, ist auch nicht so der BrĂŒller. Aber gut. An sich war der Film ganz nett und unterhaltsam. Noch mal mĂŒsste ich ihn aber nicht sehen.

Amerikaner: Ich habe mich freiwillig gemeldet, an einer Veranstaltung zu Ehren von deutschen und amerikanischen Soldaten teilzunehmen. Als ich zusagte, wusste ich nicht, dass diese Veranstaltung solch große Dimensionen hat. Die Sache wird aufgezeichnet und dann im StutzpĂŒnkt-Fernsehen (AFN – American Forces Network) ausgestrahlt. Gleichzeitig sind an diesem Abend 650 geladene GĂ€ste aus Bundeswehr, US-StreikrĂ€ften, Politik und Gesellschaft anwesend. Und dazwischen falle ich rum und versuche, den Abend zu ĂŒberstehen, ohne das mich einer dafĂŒr verantwortlich macht, wenn etwas schief lĂ€uft. Streng genommen ist es nichts anderes, wie im Theater. Aber auch nur theoretisch. Irgendwie wird das schon werden. Immerhin muss es das.

Essen: An diesem Wochenende könnte ich Essen ohne Ende. Keine Ahnung warum und wann ich so einen Heißhunger entwickelt habe.

HBV

HAPPY BIRTHDAY VERONIQUE

IAA-Nachlese

Ich war gestern auf der IAA. Zu aller erst: Das Parken ist schweineteuer. Sollte eigentlich auf einer Auto-Ausstellung nicht so sein. Aber die Park-Anlagen werden auch durch Fraport betreut. Und die sind ja wiederum fĂŒrs Fliegen verantwortlich.

Aber die IAA war echt gut. War meine erste. Hab mich dann auch in ein kleines Auto verliebt bzw. meine Liebe neu aufgefrischt. Die Rede ist vom PT Cruiser. Den gibt es vielleicht demnĂ€chst auch als Cabrio. Und der ist sooooo geil. Jetzt bin ich am ĂŒberlegen, ob er vielleicht – und nur unter guten UmstĂ€nden – an den MINI rankommt. Bin mir noch nicht sicher.

Wirklich gemein war der Mercedes-Pavillon (war im allgemeinen Daimler-Chrysler-Pavillon untergebracht und mindestens genauso groß). Erst wurde der nichts ahnende Besucher eine Rolltreppe hochgeschibbert. Und als man oben ankam, stellte man entsetzt fest, dass alles nach dem “Rundgang-Prinzip” aufgebaut war. Drei Etagen im Kreis nach unten latschen. Ob man jetzt die A-, C-, E-, M- und G-Klasse (und hundert andere) sehen wollte oder nicht. Man wurde gezwungen.

Dann haben wir uns noch ĂŒber die eine oder andere Design-Studie lustig gemacht, aber nicht mal einen Kugelschreiber abgegriffen, was allerdings nicht an uns lag.

ErwĂ€hnenswert ist vielleicht noch der neue Golf. Mir gefĂ€llt er, der UNTERSTÜTZUNG aber hat er sich versagt. Gut, damit muss das Auto bzw. VW leben. Aber die UNTERSTÜTZUNG war von Audi und den neuen Modellen begeistert. Also bleibt der Enthusiasmus ja in der Auto-Familie. Und der neue Seat Tango (nur als 50cm-Modell vertreten) ist auch nicht schlecht.

So viel also zu IAA. War echt lustig und auch nicht so voll wie ich dachte/befĂŒrchtete. Und das Abendessen in der Innenstadt war auch lecker.

Marco allein zu Haus

Ich verbringe dieses Wochenende alleine. Und das ist mal wieder richtig schön. Endlich kann ich wieder nackt durch die Wohnung springen. Gut, das mache ich nicht wirklich … aber ich könnte. Und das ist das, was zĂ€hlt.

Gestern abend hab ich in einem Interview eine Frau gesehen, die in ROSENSTRAßE mitspielt (kommt demnĂ€chst in die Kinos). Sie hat ein sehr schönes Zitat parat gehabt, das ich hier auch mal wieder geben will:

“Wer die Vergangenheit vergisst, ist gezwungen, sie zu wiederholen.”

Sie hat das mit dem dritten Reich in Verbindung gebracht und nirgends sonst passt dieser Vergleich besser als da. Ich verfolge mit diesem Zitat natĂŒrlich nur eigene Ziele und werde es mir auf jeden Fall merken.

Morgen besuche ich die IAA in Frankfurt. Ist ja nicht so, dass da morgen nix los wĂ€re (immerhin erster Sonntag fĂŒr die Normalsterblichen). Aber neben ein wenig Leute treten und Ellbogen in die Seite gestoßen bekommen bin ich zuversichtlich, das eine oder andere Automobil mit dem bloßen (unblutigen) Auge zu erfassen.

Wir werden sehen (oder auch nicht, je nachdem wie effektiv die Ellbogen morgen sind). Ich lasse es euch wissen.

HBP

HAPPY BIRTHDAY PAPA!!!!!

Zensur!

Zum dritten Mal in der Geschichte dieses Tagebuchs habe ich zensiert (am 01.10.2003 immerhin 3 Jahre). Denn war hier mal wieder stand gehört hier nicht hin.

Ich hatte es geschrieben und wollte es eigentlich hochladen. Aber nachdem ich es dann doch noch mal gelesen habe, entschied ich mich dagegen. Denn es wÀre falsch.

Zu sagen, es wĂ€re nicht fair ist nicht richtig und nicht falsch. Richtig ist aber, dass es zu persönlich ist, als das es hier Platz finden dĂŒrfte.

Mein Leben ist im Moment (seit gestern) nicht wirklich schön. Ich habe irgendwie Scheiße gebaut. DarĂŒber sprechen will ich nicht wirklich, aber es wĂ€re falsch und noch viel schlimmer, nicht darĂŒber zu reden. Aber was soll ich sagen? Ich weiß es nicht.

Ich höre fĂŒr heute mal wieder auf.

Aber lasst euch eines gesagt sein: Ich habe euch gern.

Diverses

Der Titel der heutigen Ausgabe (wenn die Ausgaben den Titel hĂ€tten) mĂŒsste “Diverses” heißen. Denn so richtig kann ich mich heute keinem Thema widmen.

Hab vorhin beim Surfen folgende Selbstbeschreibung gefunden:

Er glaubt nicht recht, dass ein »Leben ohne Angst« (Adorno) in der gegenwĂ€rtigen Gesellschaftsordnung zu machen ist. Er weiß, dass die Freie Welt nicht frei ist, aber er ist Ethnologe genug, um von Befreiungsbewegungen noch nicht mal enttĂ€uscht zu sein. Theorie, findet er, ist nicht die schlechteste Form von Praxis.

Ist schon interessant, oder? Ich finde, dass sagt eine Menge aus.

Mein Auto wurde hier ja schon gestern erwĂ€hnt. Und auch heute muss es wieder dafĂŒr herhalten, damit ein paar Zeilen gefĂŒllt werden. Ich habe es doch tatsĂ€chlich geschafft, diese Platine zu besorgen, selbst anzuschließen und festzustellen, dass alles noch/wieder geht und ein Auto mit voll funktionierenden RĂŒcklichtern richtig gut aussieht.

Zum anderen war ich mal wieder in der Innenstadt und wollte eigentlich nur kurz ein Buch fĂŒr meinen Vater kaufen. Ende der Geschichte ist, dass ich mal wieder dort gegessen habe (ist aber auch lecker) und der Meinung war, ich brĂ€uchte ne neue Hose. Besonders letzteres passt nicht ganz zu meinem Kontostand, der am 3. des Monats schon wieder nach 30. aussieht. Geht das nur mir so?

Aber es sind noch genau 111 Tage bis Weihnachten. Zwischendurch habe ich noch mal Geburtstag und auch das Weihnachtsgeld wird ĂŒberwiesen. Und schon sieht die Zukunft wieder total gut aus.

Heute noch schnell einen Musiktip abgeben, was ich ja normalerweise gar nicht mache. Aber fĂŒr gemeinsame (romantische) oder aber auch einsame (deprimierende) Stunden ist nachfolgender Song bestens geeignet:
Fleetwood Mac mit “Songbird”
Ich nutze ihn momentan fĂŒr einsame, aber schöne, Stunden.

Die Nase

Ich gebe es zu. Ich lĂ€stere auch ĂŒber Michael Jackson und seine Nase. Die muss ja auch extra erwĂ€hnt werden (seht ihr, die Sache hat nen Automatismus). Aber im Moment sitze ich hier und höre “Will you be there” von ihm. Und ich muss sagen, Musik macht er ja gute. Wobei mir sein neues Zeug weniger gefĂ€llt.

Aber kommen wir zu einem anderen Thema. Mein Auto. Ist schon so ein kleines Wunderwerk. Gestern abend habe ich festgestellt, dass mein RĂŒcklicht nicht mehr geht (und erst dachte ich, alle auf der Autobahn probieren einfach nur ihr Fernlicht aus). Eine der beiden GlĂŒhbirnchen ist mit der Armatur, auf der sie angebracht ist, verschmolzen. Also brauche ich eine solche Platine. Und die bekomme ich morgen. Dann ist mein fachmĂ€nnischen Können wieder gefragt, was das wechseln angeht. Aber auch das dĂŒrfte nicht das Problem sein.

So viel also zu diesen Themen. In diesem Sinne noch einen schönen Dienstag abend.