Archive for August, 2003

richtig peinlich

Richtig peinlich!!! Und unter UmstÀnden sogar richtig bescheuert. Die Rede ist von einem Geburtstag, den ich vergessen habe. Er war diese Woche und ich habe die Woche sogar noch mit der betreffenden Person e-mails ausgetauscht. Hoffentlich nicht noch am Geburtstag. Denn sonst wÀre es absolut oberpeinlich.

Deshalb bleibt mir nicht anderes, als mich 100x zu entschuldigen und in doppelt so großen Buchstaben wie sonst zu schreiben. Also:

HAPPY BIRTHDAY SASCHA!!!(nachtrÀglich)

Ich hoffe, mir wird verziehen. Aber ich denke schon.

Aber nun mal zu etwas anderem: Ich warte auf den großen Wetterumschwung. Und hier in Mainz ist er schon vollzogen worden. Jetzt muss das ganze nur noch in Aschaffenburg passieren. Denn dort werde ich heute abend sein. Zum Stadtfest. Mal sehen wie das wird…

Winterklamotten

Ich habe meiner Heidelberg-Erfahrung doch nichts mehr hinzu zufĂŒgen. Außer vielleicht, dass mein Auto ohne auch ein mal zu Murren mit 150 ĂŒber die Autobahn geflogen ist. Daher mĂŒsste ich seinem Name von Socke in Renn-Socke Ă€ndern. Aber das lassen wir lieber.

Gestern ist eine meiner besten Freundinnen nach Irland. Dort bleibt sie jetzt fĂŒr ein ganzes Jahr. Auch wenn ich sie so gut wie nie gesehen habe, vermisse ich sie doch ein bisschen. So konnten wir immer telefonieren und jetzt ist die so weit weg. Telefon haben die in Irland zwar auch, aber ich kenne nicht mal die Landesvorwahl.

Leichtsinnigerweise habe ich vor einiger Zeit meiner Mitbewohnerin versprochen, ihr Auto zu waschen. Innen zumindest. Und heute abend werde ich das jetzt einlösen. Was ich dafĂŒr bekommen habe? Eine Massage, die immerhin 30 Minuten lang war. Glaubt mir… das war die kĂŒrzeste halbe Stunde, seit ich angefangen habe, zu messen.

Einen Tip will ich euch am Ende aber noch geben: Kauft euch eure Winterklamotten doch einfach mal im Hochsommer. So wie ich das gestern gemacht habe. Da findet man schon mal schnell das eine oder andere SchnÀppchen.

Schöne GrĂŒĂŸe an die Welt und besonders nach Irland.

Heidelberg und Leon

HAPPY BIRTHDAY LEON!!!

Heute vor einem Jahr bin ich Onkel geworden. Leider konnte ich bei der Feier nicht dabei sein, da ich ja in Heidelberg war (Klasse Überleitung, oder)

Der Workshop war eine supertolle Erfahrung. Es war interessant, sich auszutauschen, Ideen zu diskutieren, ins kalte Wasser geschmissen zu werden und sich seinen eigenen Weg zu suchen. Und am Ende war es schön, als ich bei meiner eigenen kleinen Szene Regie fĂŒhren musste und alles gut wurde, ich gelobt wurde und mir die Leute anerkennend auf die Schulter klopften. Das war mehr als ich je von diesem Workshop erwartet hĂ€tte.

Es ist eine ganz außergewöhnliche Erfahrung. Das alles auf Englisch hat die Sache nicht leichter gemacht. Aber letztendlich habe ich es geschafft (irgendwie), mich bemerkbar und verstĂ€ndlich zu machen.

Die ganze Erfahrung muss sich aber noch setzen. Vielleicht komme ich morgen noch mal darauf zurĂŒck.

Bis dahin…

Flashmob in Aschaffenburg

Hier eine kleine KuriositÀt aus meiner alten Heimat:

Flashmob in Aschaffenburg
Wie wĂ€re es dann mal mit einem Flashmob in Aschaffenburg. Da sich das SanitĂ€tshaus Hubrich fĂŒr 700 Euro im Monat eine UMTS-Sendeanlage auf dem Dach installiert hat, fĂŒhlen sich die unmittelbaren Anwohner ziemlich genervt. Ich schlage fĂŒr Samstag, 30. August ab 17 Uhr vor dem SanitĂ€tshaus Hubrich fogende Aktion vor: ruhiges Stehen vor dem SanitĂ€tshaus und mit ausgestrecktem Arm auf die UMTS-Sendeanlage zeigen. Dauer der Aktion: 5 Minuten. Danach löst sich das Ganze auf. Na, Interesse? Je mehr Menschen kommen, desto besser

Einen ausfĂŒhrlichen Bericht ĂŒber den Workshop in Heidelberg gibt es heute abend. Oder morgen frĂŒh, wenn ich es heute nicht mehr bis zur Tastatur sondern nur noch ins Bett schaffe.

Directing Workshop

Morgen wird es ernst: der Workshop in Heidelberg beginnt.

Dort soll ich also lernen, wie man Regie fĂŒhrt. Und das alles auf Englisch. Ich weiß nicht, ob es wirklich klug war, daran teilzunehmen. Aber natĂŒrlich werde ich hingehen. Zwei kurze Szenen aus zwei verschiedenen StĂŒcke habe ich hier liegen und sollte sie schon lĂ€ngst durchgearbeitet haben. Und? Richtig, gemacht ist noch nichts. Außer das ich mit meiner Mitbewohnerin mal ne Lese-Probe gemacht habe. Das war dann auch schon alles.

Was mir jetzt noch bleibt, sind ein paar Stunden, bevor ich morgen um 9.00 Uhr in Heidelberg sein muss. Was widerum bedeutet, dass ich um halb 7 spĂ€testens aufstehen muss, denn ich muss hier um halb 8 weg. Es ist Wochenende und ich stehe genauso frĂŒh auf wie unter der Woche. Hier lĂ€uft doch irgendetwas falsch…

Aber ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie es so war.

angebrochener Montag

Was macht man an einem angebrochenem Montag abend?

Nun, da gibt es mehrere Möglichkeiten:
a) auf der Couch sitzen und Popstars schauen
b) am PC sitzen und in die News schreiben
c) sich mit seiner Mitbewohnerin mit Klamotten in die
Badewanne setzen.

Das sind jetzt nur ein paar Möglichkeiten, die man machen könnte. Zwei Dinge davon habe ich getan bzw. tue ich gerade. Allerdings was ich getan habe/tue verrate ich nicht. Nur so viel: es ist gut, dass es keine Beweisphotos gibt…

Pfadfinder

Ich war gestern seit ĂŒber einem Jahr endlich mal wieder in Köln. Die Stadt ist schon einfach Klasse.

Das ganze war eine richtige Spontan-Aktion. Eigentlich waren wir auf dem Heimweg. Und dann haben wir einfach gedreht (gut dann sind wir doch noch mal schnell heimgefahren, aber egal.).

Auf dem Weg nach Köln haben wir erst noch mal Pfadfinder gespielt und haben eine gute Tat vollbracht und haben einer Frau auf der Autobahn gesagt, dass sie etwas am Hinterrad hÀngen hatte. Gut gelaunt und mit der Gewissheit, etwas nettes getan zu haben, sind wir dann weiter nach Köln gefahren.

Dort angekommen sind wir erst einmal ein bisschen rumgelaufen. Und anschließend haben wir am Rhein unten zu Abend gegessen. Und ich war zum ersten Mal in meinen Leben lĂ€nger als 10 Minuten in einem Sex-Shop. Das war allerdings nicht meine Idee. Was es da alles zu kaufen gibt… Von dort direkt ins GeschĂ€ft gegenĂŒber: ein Auktions-Haus. Man hĂ€tte eigentlich Mitleid mit dem Typen da vorne haben mĂŒssen, hĂ€tte er doch nur nicht so einen Blödsinn gelabert. Aber hey, das ist Köln. Und von dort aus dann in die Klamotten-LĂ€den. Und im Moment bereue ich es, den Pullover nicht gekauft zu haben. Aber es gibt ja noch mehr LĂ€den und Möglichkeiten.

Nach der Shopping-Tour ging es dann wieder Richtung Heimat. Bevor wir aber Köln hinter uns ließen, waren wir noch einmal in HĂŒrth. Dort – besser gesagt in einem Stadtteil – steht ein Haus mit einer Wohnung, die wir vor ĂŒber einem Jahr besichtigt hatten und die mir damals auf Anhieb gefiel und ich am liebsten am selben Tag noch den Mietvertrag unterschrieben hĂ€tte. Leider ging das damals nicht und nun wohne ich in Mainz. Es war schön und gleichzeitig komisch vor diesem Haus zu stehen. Irgendwie seltsam. Dann aber wieder zurĂŒck auf die Autobahn und knapp 2 Stunden spĂ€ter hier zu Hause angekommen.

HundemĂŒde und total geschafft bin ich dann ins Bett gefallen und auch recht zeitig eingeschlafen.

Und nun ist Sonntag und ich muss mich ganz langsam auf meinem Workshop fĂŒrs nĂ€chste Wochenende vorbereiten. Dann lerne ich, Regie zu fĂŒhren. Bin mal gespannt, wie das so wird. Aber alles zu seiner Zeit…

ein-moment.de

Wieder mal ein Link, der mir am Herzen liegt:

www.ein-moment.de

KINO!!!

Was ich gestern vergaß zu erzĂ€hlen: wir waren am Sonntag abend im Kino: NICHT AUFLEGEN. Der Titel ist zwar saublöd gewĂ€hlt, dafĂŒr ist der Film einfach nur genial.

Es ist eine enorme Meisterleistung, einen Film in und an einer Telefonzelle spielen zu lassen und dabei die Spannung nicht zu verlieren. Diesem Film gelingt das. Mir war zu keinem Zeitpunkt des Filmes langweilig. Wer auf die Idee kommt, so etwas zu schreiben, hat entweder eine blĂŒhende Phantasie oder einfach nicht mehr alle. Ich hoffe Larry Cohen hat ersteres, denn er hat das Drehbuch geschrieben und Joel Schumacher hat dann das ganze umgesetzt. Und ich muss einfach mal ein dickes Lob aussprechen. Der Film bewegt einen auch noch nachdem man den Saal verlassen hat, und zwar noch eine ganze Weile.

Daher bekommt dieser Film in meiner Wertung eine definitive 1+. Und er ist dieses Jahr AnwĂ€rter als “MarcoÂŽs bester Film 2003″. Der erste und einzige Film dieses Jahr, der mich wirklich ĂŒberzeugt hat.

So, jetzt aber genug Lobhudelei. Das warÂŽs fĂŒr heute…

1 Jahr

“Es ist beschlossene Sache, es gibt kein zurĂŒck mehr: Ich ziehe nach Mainz. Und zwar heute!”

Könnt ihr euch noch an diesen Spruch erinnern? Ich schon. Der stand an dieser Stelle vor einem Jahr. Heute vor genau 365 Tagen habe ich meine Sachen gepackt und es ging ab nach Mainz.

Ein Jahr ist das jetzt her. Und was sich in diesem Jahr so alles getan hat. Ich habe einen Job, arbeite im Theater und habe einen Neffen bekommen, Freunde verloren, neue gewonnen, interessantes erlebt und vieles getan.

Wenn ich jetzt auf dieses Jahr zurĂŒckblicke, muss ich sagen, dass es ein gutes Jahr war. Ein verdammt gutes. Und ein schönes. Auch wenn nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war so ist die breite Masse der Dinge doch schon sehr positiv gewesen.

Meine Mitbewohnerin und ich sind vorhin alle 12 Monate durchgegangen und haben fĂŒr fast jeden Montag etwas positives gefunden. GlĂŒcklicherweise haben wir fĂŒr weniger Monate Negatives gefunden.

Ich denke, dass wir uns in diesem Jahr aneinander abreagiert haben. Und auch die Hörner abgestoßen haben. Aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Und ich bin froh, mit ihr hier zu wohnen. Bereut habe ich diesen Schritt nie. Und ich werde ihn auch weiterhin nicht bereuen.

In diesem Sinne wĂŒnsche ich euch allen einen schönen 11. August. FĂŒr mich wird dieser Tag in Erinnerung bleiben, als einer, an dem sich mein Leben grundlegend Ă€nderte. Und wisst ihr was? VerĂ€nderungen sind manchmal sehr gut.

Euer – mal wieder – nachdenklicher und gutgelaunter

Marco