Archive for Januar, 2003

Arschkerbe

Ich habe es doch tatsĂ€chlich mal geschafft, mir etwas zu kochen, es zu essen und die SpĂŒlmaschine auszurĂ€umen. ZusĂ€tzlich vergewaltige ich gerade meine UnterwĂ€sche in der Waschmaschine. Niemand ist so gespannt, was dabei heraus kommt, wie ich. Sollte mein Experiment schief gehen, habe ich lauter bunte Unterhosen, die dermaßen in die Arschkerbe ziehen, dass ich nicht mehr sitzen kann. Aber ich hab ja noch eine…

Und schon ist es wieder Zeit fĂŒr mich fĂŒr heute zu Verschwinden. Das Theater ruft. Ich wurde vor ein paar Tagen mal wider gefragt, ob es mir Spaß macht. Die Antwort auf diese Frage ist ein riesiges JA!!! Das zu beschreiben ist schwer, aber es ist im Gegensatz zu meiner normalen Arbeit eine schöne Abwechslung. Und auch wenn ich jeden Tag hin “muss”, mache ich es verdammt gern. Tja, ein neuer Marco…

PS: Ich gehe auch nicht mehr zum Mc. Seit bestimmt 3 Wochen habe ich keinen FastFood-Laden mehr von innen gesehen.

5er

1. Ich habe eine unbestĂ€tigte Theorie. Die Mainzer fallen tagtĂ€glich immer wieder aufs Neue nach Wiesbaden ein. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, dann bin ich da mit meinem AB auf dem Nummernschild ganz alleine. Um mich herum nur MZ, oder auch mal ein kleiner RÜD. Aber der ist hessisch und zĂ€hlt nicht. Auf der Gegenspur hingegen nur WI auf der Flucht nach draußen. Aber gut, das soll jetzt nicht mein absolutes Traumthema werden.

2. Wo ist die gute Musik hingekommen? Ich bin gerade auf der Homepage von MTV und was mĂŒssen meine Augen sehen? Nichts gescheites auf den ersten PlĂ€tzen. Bin ich der einzige, dem diese Musik nicht gefĂ€llt? Oder sind noch mehr meiner Meinung? Und wenn ja, wer kauft dann diese Musik? Immerhin sind dann doch noch ein paar Lichtblicke drin. Robbie Williams mit “Feel” und Xavier Naidoo mit “Abschied nehmen” sind zwei sehr gute Lieder.

3. Man kommt nicht drum herum. Selbst wenn man es immer wieder probiert. Sie srechen im Radio drĂŒber. Gut, da kann man wegschalten. Sie zeigen es im Fernsehen. Okay, ich zappe weg. Meine Mitbewohnerin spricht drĂŒber. Von mir aus, ich lasse es ĂŒber mich ergehen. Gestern abend war dann der böse Vorbote zu spĂŒren. Und heute morgen hat es mich dann halt doch erwischt. Dabei war das gestern/heute gar nichts neues (halt nur fĂŒr mich). Worum es hier geht, ist schlicht und ergreifend die Geschichte um den Superstar. Wenn man an einem Samstag abend zu Hause sitzt und neben “Wetten dass”, einigen schlechten Filmen und dem Internet nur noch “Deutschland sucht den Superstar” sieht, dann kann man sich nicht mehr wehren. Was macht diese Sendung aber so interessant? Ist es vielleicht doch tatsĂ€chlich so, dass die ja alle “so natĂŒrlich” sind? Oder ist es einfach Langeweile. Vielleicht will man nur sehen, ob sich jemand noch mal so richtig blamiert. Vor der ganzen Nation. Man könnte es ja auch in der BILD-Zeitung nachlesen. Aber nein, man muss es sehen. Allerdings darf ich mich nicht beschweren, denn immerhin hĂ€tte ich ja auch eine neue DVD einlegen können: “Der Regenmacher” mit Matt Damon liegt hier neben der Tastatur und macht mir inzwischen VorwĂŒrfe, warum ich ihn gestern oder wenigstens heute morgen nicht geschaut habe, anstelle der Superstar-Sache. Tja, ich bin halt auch nur ein kleiner Junge, der sehen will, wie sich ein paar Leute vor laufender Kamera blamieren. Ich lese halt keine BILD-Zeitung.

4. Mein Internet-Explorer funktioniert wieder. Nachdem ich mir dann also doch mal die MĂŒhe gemacht habe und ein bisschen rumfummelte, habe ich es doch wieder hinbekommen. Und somit ist die Netscape-Ära auch schon wieder vorbei. Zumindest vorlĂ€ufig. Ich traue dieser Geschichte noch nicht so ganz, denn immerhin weiß ich nicht, WIE ich es wieder hinbekommen habe. Wenn ich aber so ein bisschen drĂŒber nachdenke, ist es mir auch Wurscht. Ich will nicht wissen, warum es nicht geht. Ich will einfach nur, DASS es geht. Mehr nicht und auch nicht weniger.

5. Einen Lichtblick in den deutschen Charts habe ich gefunden: NENA. Mit ihrer neuen Version von Leuchtturm. Ich gebe zu, ich kenne die alte Version nicht, aber die neue ist einfach nur genial. Das Schöne an diesem Lied ist eindeutig der Text. Da es aber zu frĂŒh fĂŒr SentimentalitĂ€ten ist, lasse ich das mal so im Raum stehen und freue mich einfach ĂŒber diesen Sonntag. Denn es ist ein schöner Sonntag. FĂŒr mich. Und hoffentlich auf fĂŒr euch.

Netscape Navi… was?

Ich bin unter die Netscape-Nutzer gegangen. Allerdings mehr unfreiwillig. Wollte mal wieder etwas Mut beweisen und war bei Microsoft auf der Homepage und habe dort irgendein Service-Paket fĂŒr den Internet Explorer runtergeladen. Ende der Geschichte ist, dass der jetzt nicht mehr alle Seiten anzeigt und irgendwann die Java-Skripts nicht mehr ausfĂŒhrt. An Netscape muss man sich erst mal gewöhnen, aber an sich ist es nicht so schlimm. Man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ (TÂŽschuldigung, der Spruch musste sein). Zu allem Überfluss hat auch mein Audio-Player beschlossen, mich fortwĂ€hrend zu verarschen. Aber ich habe eine Möglichkeit gefunden, den Drecksack zu ĂŒberlisten.

Und so sitze ich nun hier vor meinem PC und höre T.A.T.U. Ja Vitali, die sind gar nicht mal schlecht, sogar auf russisch. Ich verstehe zwar kein Wort, aber das spielt im Moment keine Rolle. Die singen die ganze Zeit was von “Nas nie dogoniar”. Es hört sich auf alle FĂ€lle interessant an.

Das war es dann mal wieder fĂŒr heute. Ich verschwinde jetzt wieder ins Theater. Dort bin ich ja seit zwei Wochen jeden Tag. Ganz schön anstrengend, aber auch verdammt schön und lehrreich. Will euch damit aber jetzt nicht nerven. Glaubt es mir einfach.

MachtÂŽs gut.

XP

Oben genanntes ereignete sich heute morgen, so gegen 7:15h als ich nach einer halben Stunde im Bett liegen, es dann doch mal geschafft habe, meinen Schnupfen von der rechten in die linke NasenhĂ€lfte zu transferieren und aufzustehen. PC eingeschaltet und das erste unĂŒberbrĂŒckbare Problem des Morgens entdeckt: die PasswortĂ€nderung.

Dies ist jetzt ein Aufruf: Jeder, der weiß, wie ich bei Windows XP diese blöde Funktion ausschalten kann, darf bzw. muss sich umgehend bei mir melden. Noch halb im Tiefschlaf und von Kopfschmerzen befallen (sind inzwischen weg) habe ich dann versucht, die Sachen wieder hinzukriegen, was mir nach einem zweiten Versuch (an den ersten kann ich mich kaum noch erinnern; erschreckend, oder?) dann auch gelang.

Dann also ab in die Weiten des Internets. Hier was gelesen, da was geschaut. Und schwupps haben wir 9h morgens. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Mein heutiger Tag wird sehr sehr schnell vorbei gehen, denn ich bin sehr beschĂ€ftigt. Ikea, Real, Kochen, AufrĂ€umen, Zimmer auch, Auto sowieso, Script lesen, und so weiter…

Also bleibt mir nur noch einen lieben Gruß zu wĂŒnschen. Ein besonderer Gruß geht nach Strötzbach!!! Dort sollte ich mich mal wieder hören lassen, ich weiß.

Ach Shit

Äh, was?
Ach ja.
Mhm.
Gut möglich.
Was soll das denn jetzt?
Warum immer ich?
Irgendwoher kenne ich das?
Scheiße.
Das ist dann wohl die Strafe fĂŒr…
Junge, ist das frĂŒh…

Die Welt verÀndern

Ich bin auf einer Internet-Seite auf diverse Fragen gestoßen. Unter anderem war eine Frage, was ich an dieser Welt Ă€ndern wĂŒrde, wenn ich es könnte. Nun sitze ich hier also schon bestimmt 5 bis 10 Minuten (Sorry, gestoppt habe ich nicht) und ĂŒberlege mir, was ich an dieser Welt anders machen wĂŒrde, wenn ich nur könnte.

Nun, ich denke, ich wĂŒrde verschiedene Ungerechtigkeiten abschaffen. Fangen wir doch einfach mal an: Beschneidungen bei Frauen in Afrika. Zugegeben: richtig befasst habe ich mich mit dem Thema nicht, aber das, was ich gelesen habe, reicht mir völlig aus, um fĂŒr mich festzulegen, dass das eine absolut barbarische Art ist, seine Kinder zu verstĂŒmmeln. Und einfach nur grausam. Die jungen Frauen leiden Schmerzen ihr ganzes Leben lang. Wenn sie die Beschneidung an sich ĂŒberhaupt ĂŒberleben. Dagegen ist die Beschneidung beim Mann/Knaben der reinste Witz.

Was also noch? Wahrscheinlich diverse Krankheiten. Fangen wir mit AIDS an. Vor dieser Krankheit habe ich richtig Angst. Auch wenn ich keinen ungeschĂŒtzten Sex habe (welchen Sex?), kann ich nicht behaupten, gegen diese Krankheit gerĂŒstet zu sein. Es kann immer passieren. Und davor habe ich Angst. Keine Ahnung, was ich machen wĂŒrde, wenn ich es hĂ€tte. Aber es wĂ€re mit Sicherheit nicht schön. Dann kommt auf meiner Liste der Krankheiten Parkinson. Viel weiß ich ĂŒber diese Krankheit auch nicht, aber das schlimme an der Sache ist einfach, dass man geistig voll da ist, aber die Kontrolle ĂŒber seinen eigenen Körper immer mehr verliert. Das stelle ich mir grauenhaft vor: im eigenen Körper gefangen sein. Und dann noch Krebs. Das ist die Krankheit, ĂŒber die ich am wenigsten weiß. Aber wenn man bedenkt, dass fast 20% der Bevölkerung in Deutschland zumindest einmal Krebs hatte (in einer von 100en von Varianten), dann wird einem bewusst, wie schlimm es ist.

Was wĂŒrde ich an dieser Welt noch Ă€ndern? Wahrscheinlich Armut. Keine Ahnung, wie ich das machen sollte. Aber wenn ich es könnte, dann wĂŒsste ich bestimmt auch wie. Und wieder geht es um Geld. Aber mit Geld kann man sich alles leichter machen. Mit Geld finanziert man Medizin. Dadurch werden Kranke geheilt und die Vorsorge gestĂ€rkt. Mit Geld kann sich jeder ein Haus bauen oder zumindest eine Wohnung mieten. Niemand muss mehr auf der Straße leben.

Okay, an dieser Stelle breche ich ab, denn heute ist Sonntag und ich bin doch recht gut gelaunt (kaum zu glauben, bei dem, was oben steht, oder?). Und daher wĂŒnsche ich euch allen noch einen wunderschönen Sonntag. Hier in Mainz ist es -7 Grad Celsius (zumindest laut Internet). Aber es sieht einfach atemberaubend von hier aus. Alles so ein bisschen mit Frost bedeckt und weiß. Und ich stehe hinter der Scheibe und trinke einen warmen Kaffee.

Und daher: Servus.

PS: Ich weiß noch etwas, was ich abschaffen wĂŒrde: Montag morgen. *GRINS*

1000fragen

Inzwischen beneide ich die Leute, die auf ihrer Homepage jeden Tag einen Eintrag zu Stande bringen. Und davon gibt es eine ganze Menge. Und worĂŒber die alle schreiben. Über Krieg, ĂŒber Schlechtwetterfronten, ĂŒber Herpes und weiß der Geier noch was. Da sage ich mir doch lieber: QualitĂ€t statt QuantitĂ€t!!! Okay, das mag vielleicht mehr oder weniger einfach nur eine billige Ausrede dafĂŒr sein, dass ich nicht oft schreibe. Aber wenn ich schreibe, dann habe ich wenigstens etwas zu sagen (zumindest in den meisten FĂ€llen).

Nun sitze ich also vor dem Computer und versuche die eben gerade angepriesene QualitĂ€t auch quantitativ zu halten. Wenn ich ehrlich sein soll, gelingt mir das gerade nicht allzu gut. Aber dafĂŒr gibt es eine gute Entschuldigung: das Theater. Ich bin im Moment recht eingespannt. Seit Montag laufen wieder die Proben fĂŒr das nĂ€chste StĂŒck und ich hĂ€nge voll drin. Und das bedeutet, dass ich bis Anfang Februar (dann geht es mit den AuffĂŒhrungen los) jeden Tag (außer Sa + So) abends im Theater bin und mich mit dem StĂŒck, den Schauspielern und dem Set (nicht zu vergessen dem Licht, dem Ton, den Requisieten und und und) vertraut mache. Das soll keine Beschwerde werden und auch keine Entschuldigung. Nein, genauso wie es im Moment ist, will ich es haben und bereue es nicht. Es wĂ€re nur schön, wenn ich auch noch etwas schlafen könnte, denn a) hatte ich nicht viel Schlaf letzte Nacht und b) war der Tag heute dann doch schon etwas anstrengend.

Bevor ich mich aber verabschiede will ich noch mal schnell auf einen Link hinweisen, der es meiner Meinung nach echt wert ist: www.1000fragen.de Keine Ahnung, ob ihr das Projekt von “Aktion Mensch” kennt, aber solltet ihr mal auf der Seite vorbei schauen, seit ihr bestimmt nicht enttĂ€uscht. Es regt definitiv zum Nachdenken an.

In diesem Sinne wĂŒnsche ich euch allen noch eine schöne Woche und einen guten Start ins Wochenende, falls wir uns bis dahin nicht mehr hören (lesen?). Ciao

Finthen

Ich war heute wieder arbeiten. Was ich gemacht oder besser nicht gemacht habe, behalte ich fĂŒr mich; kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es das interessiert.

Nur zur Info: Mein Grafikprogramm funx wieder und daher habe ich auch noch ein wenig damit gearbeitet. Und die News-Seite ist auch so gut wie fertig. Es fehlt nur noch eine Seite fĂŒr das 1. Quartal 2003. Aber das kommt auch noch.

Als ich heute auf unserer Stadtverwaltung (Dorfverwaltung?) war , wurde ich auf einen Link aufmerksam gemacht, auf den ich hier auch verweisen will. Nach eintippen der Buchstaben und einer sehr kurzen Ladezeit (DSL und kaum Bildchen) staunte ich nicht schlecht. Worum es auf dieser Seite geht, mĂŒsst ihr selbst sehen. Noch bitte ich aber um Geduld und etwas Nachsicht, da die Seite erst im Aufbau ist. Ich fĂŒr meinen Teil bin einfach nur Sprachlos: www.finthen.de
So, welcher Stadtteil kann von sich behaupten, eine eigenen Homepage zu haben? Ich kenne keine mehr.

Frohes Neues

Ich wĂŒnsche euch allen einen guten Start in das Jahr 2003.

Nachdem wir die obligatorischen NeujahrsgrĂŒĂŸe hinter uns gebracht haben, kann ich euch ja sagen, dass an diesem ersten Tag im Jahr mein Grafikprogramm die GrĂ€tsche gemacht hat. Woran das liegt weiß ich zwar auch noch nicht genau, aber es geht mir mĂ€chtig gegen den Strich. Aber gut, ich werde das schon irgendwie hinkriegen. Ansonsten muss ich mir halt ne Alternative suchen. Wir werden also sehen. Jetzt gehe ich erst einmal in die Badewanne und werde es mir gut gehen lassen.