Archive for Dezember, 2002

This is Pisa calling

So, in etwas weniger als 7 Stunden bin ich auf dem Weg nach Pisa. Wir fahren morgens um 4h hier los (rechnen dĂŒrft ihr jetzt selbst). PlĂ€ne habe ich keine gemacht und wir werden die Sache einfach mal auf uns zukommen lassen. Und am 23. fahre ich dann zu meinen Eltern. Das heißt, es wird ĂŒber Weihnachten, wahrscheinlich kein Update dieser Seite geben. Aber am 23. werde ich noch schnell die EindrĂŒcke der Reise in knappen Worten schildern. Und da ich noch einiges zu packen habe und auch irgendwann ins Bett will, verabschiede ich mich fĂŒr heute und die nĂ€chsten Tage und wĂŒnsche euch schon mal jetzt saugeile Weihnachten (TÂŽschuldigung fĂŒr die Wortwahl).

RĂŒckblende

“Und so beginnt das Jahr 2002 mit viel Erfolg und einem guten GefĂŒhl. Was dieses Jahr alles ansteht ist echt der Hammer. HĂŒrden sind dafĂŒr da, dass man sie nimmt. Und ich bin mir sicher, dass ich alle HĂŒrden schaffen werde. Vielleicht muss ich ein paar mal die Sache ein bisschen biegen, aber ich werde meine HĂŒrden packen. Und damit wĂŒnsche ich euch noch einen schönen Tag und ganz viel Spaß im neuen Jahr.”

Das ist ein Auszug aus NEWS-Eintrag vom 01.01.2002. Und dieses Jahr hat gehalten, was es am Anfang versprochen hat. Ich habe meine Ausbildung beendet, bin umgezogen, habe neue Leute kennen gelernt und ich habe geliebt. Es gab Höhen und Tiefen. Eigentlich gab es mehr Höhen als Tiefen, und selbst die Tiefs waren durch die Vorarbeit der Hochs nicht schlimm. Kurzum: ich habe gelebt! Ich will mir jetzt nicht selbst auf die Schulter klopfen und das soll jetzt auch nicht eingebildet rĂŒber kommen, aber ich bin der Meinung, dass ich dieses Jahr fĂŒr mich viel erreicht habe und der Weg fĂŒr noch vieles mehr geebnet wurde. Daher darf man gespannt sein, was das Jahr 2003 so alles mit sich bringt.

Themenwechsel: Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Medizin immer so Scheiße schmecken muss? Ich bin langsam der Meinung, das hat einen psychologischen Grund. Ich meine das jetzt wirklich ernst. Überlegt doch mal. Jeder weiß, dass Medizin einfach Scheiße schmeckt. Und jeder erwartet es doch im Endeffekt. Man hat vor sich auf dem Löffel 20 Tropfen eines Medikamentes und denkt sich im Voraus, bevor man es ĂŒberhaupt probiert hat, dass die Sache Scheiße schmeckt. Und das tut sie auch. Weil wir es so wollen. Niemand wĂŒrde einer Medizin, die nach GummibĂ€rchen oder Schokolade schmeckt wirklich eine Wirkung zusprechen. Nein, fĂŒr Schokogeschmack haben wir Milka oder Nutella. FĂŒr eklig-schmeckende Tropfen haben wir Bayer und Aventis oder wie die alle heißen. Ihr könnt euch jetzt denken, ich hab sie nicht alle. Oder ihr ĂŒberlegt euch mal, ob meine Gedanken so abwegig sind.

Ich bin im Moment fest entschlossen, fĂŒr euch meine EindrĂŒcke von Pisa fest zuhalten. Ein Reise-Tagebuch wird es nicht werden, aber so das eine oder andere bemerkenswerte dĂŒrfte schon dabei sein. Auf jeden Fall werde ich euch wissen lassen, wie es mir dort ergangen ist. Das ist dann auch gleich der Grund dafĂŒr, dass dies möglicherweise der letzte Eintrag vor Weihnachten wird. Und falls wir uns nicht mehr sprechen: Fröhliche Weihnachten! Lasst euch reich beschenken und bleibt alle schön anstĂ€ndig… ich bin es auf jeden Fall. So wie immer halt ;-)

Ich wĂŒnsch euch was…

Mysterium Telekom

Mysterium Telekom: Am Donnerstag abend musste ich leider feststellen, dass mein Internet-Anschluss nicht mehr funktionierte. Woran das lag, konnte und wollte ich anfangs gar nicht wissen. Am Freitag abend aber dann hat es mich doch erwischt und ich wollte wieder mal ins Internet (man könnte auch von einer Sucht sprechen; ist aber ein anderes Thema). Wieder mit einigen hochtalentierten Leuten der Telekom gesprochen. Und wie immer war keiner in der Lage mir zu helfen: Sie: “Aber die Kabel haben Sie eingesteckt?”
Ich: “Die Anlage lief seit Anfang September.”
Sie: “Ja aber die Kabel sind drin?!”
Ich: “Das war das erste, nachdem ich geschaut habe.” (Halten die einen wirklich fĂŒr soo dĂ€mlich?
Sie: “Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen. Rufen Sie doch mal bei der Störungsstelle an.”
Ich: “Äh, ja.” HÀÀÀ?! “Das mach ich. Danke.”
So (nicht wörtlich) hat sich dieses GesprĂ€ch “ereignet”. SelbstverstĂ€ndlich nachdem ich diesen Afrika-Busch-Song der Telekom, den sie wahrscheinlich von einem WES-Album geklaut haben, auswendig gelernt habe. In diesem Sinne…

blöder Zeitpunkt

Ich gebe zu, ich hatte mir einen blöden Zeitpunkt ausgesucht, gerade letzten Sonntag hier ein wenig umzustellen. Aber nachdem ich mich dann genug ĂŒber mich selbst geĂ€rgert habe, verkraftete ich meinen Fehler. Dabei gab es soviel zu berichten. Zum einen war ja Welt-AIDS-Tag. Dieses Thema beschĂ€ftigt mich dann doch sehr. Auch wenn ich nicht wirklich weiß warum. Ich kenne niemanden der die Krankheit hat. Und doch ist sie fĂŒr mich ein recht großes Thema. Nun gut, der Zug ist abgefahren und ich muss meine Gedanken ĂŒber AIDS und HIV fĂŒr mich behalten. Die wurden eigentlich auch schon zu genĂŒge diskutiert.

Zweiter Punkt ĂŒber den ich schreiben wollte, war unsere Fahrt nach Basel. Dort waren wir nĂ€mlich letzten Samstag. Und haben uns schon an der Grenze so richtig unbeliebt gemacht, nach dem wir uns mehr oder weniger weigerten, die Autobahn-Vignette zu bezahlen und daher umdrehen mussten. Die gute Frau war etwas genervt. Aber mal ehrlich: wer ist so blöd und gibt fĂŒr einen 3-Stunden-Besuch in der Schweiz 30 Euro fĂŒr eine Jahres-Vignette aus? Also wir nicht. Na ja und das hat dann dazu gefĂŒhrt, dass wir halt ĂŒber die Landstraße bzw. die Stadt Weil am Rhein nach Basel kamen. Auch nicht schlimm. FĂŒr mich persönlich war Basel etwas enttĂ€uschend, auch wenn die Demo fĂŒr die Legalisierung von Hanf mal ne Abwechslung war. Hatte mir die Stadt irgendwie schöner vorgestellt. Vielleicht habe ich einfach zuviel erwartet. Nach ein oder zwei Stunden Basel hatten wir auf jeden Fall schon wieder genug und haben die Heimfahrt angetreten. DafĂŒr waren wir in Heidelberg Abendessen. Das war schön. Heidelberg ist auch nachts eine schöne Stadt. An denen sollte sich Basel mal ein Beispiel nehmen.

Diese Woche habe ich dann also schon die ersten 7 TĂŒrchen an meinem Adventskalender aufgemacht. Besser gesagt, an meinen drei (!!!) Adventskalender geöffnet.

Sorry fĂŒr die Unterbrechtung, habe gerade meine Kontaktlinsen eingesetzt. Jetzt sehe ich auch endlich, was ich schreibe ;-)

Ich grĂŒĂŸe nebenbei erwĂ€hnt mal alle, die bei der Deutschen Telekom arbeiten. Ich bin immer wieder fasziniert, wie gerne doch die eigenen Mitarbeiter ĂŒber ihre Arbeit bzw. ihren Arbeitgeber lĂ€stern. Am Freitag hatte ich wieder ein solches Exemplar des rosa Riesen. Damit also wie schon gesagt, ganz liebe GrĂŒĂŸe an den Telekom-Kundencenter Bad Kissingen, Abteilung BackOffice. Und nach Hanau, zum Kundenversevice. BackOffice oder nicht weiß ich jetzt.

Hoffentlich gefĂ€llt euch die neue Aufmachung. Ich persönlich finde sie sehr schön. Ich hoffe aus positives Feedback und verbleibe wie immer…